Mann erschoss an einem College sieben Menschen

Mutmaßlicher US-Amokläufer plädiert auf nicht schuldig

Oakland (AFP) - Nach dem blutigen Amoklauf an einem religiösen College im US-Bundesstaat Kalifornien Anfang April hat der mutmaßliche Täter auf nicht schuldig plädiert. Das erklärte sein Anwalt bei einer Anhörung vor Gericht in Oakland. Dem 43-jährigen Mann wird siebenfacher Mord und versuchter Mord in drei Fällen vorgeworfen.
Blumen für die Opfer Bild anzeigen
Blumen für die Opfer © AFP

Der Mann koreanischer Herkunft hatte am 2. April auf dem Campus der kleinen Oikos University in Oakland nahe San Francisco das Feuer eröffnet und sechs Studenten sowie eine Angestellte erschossen. Ihm könnte bei einer Verurteilung die Todesstrafe drohen.

Der mutmaßliche Schütze hatte offenbar gezielt nach einer bestimmten Angestellten aus der Verwaltung gesucht. Laut Staatsanwaltschaft wollte der ehemalige Student von ihr Studiengebühren zurückfordern. Als er die Frau nicht finden konnte, soll er wahllos sechs Frauen und einen Mann im Alter zwischen 21 und 53 Jahren getötet haben. Die Oikos University richtet sich vor allem an koreanischstämmige Einwanderer und bietet unter anderem Kurse in Krankenpflege, Musik und christlicher Lehre an.

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