Aufständische sollen Verbindungen nach Pakistan haben

NATO verhindert Anschläge in Kabul

Kabul (AFP) - Die NATO und afghanische Sicherheitskräfte haben nach eigenen Angaben eine für Sonntag geplante Anschlagsserie in der Hauptstadt Kabul verhindert. In der Nacht seien bei Razzien fünf Aufständische festgenommen und große Mengen Sprengstoff sowie Selbstmordwesten, Waffen und Munition beschlagnahmt worden, erklärte die NATO-geführte Afghanistan-Truppe ISAF. Die Aufständischen seien dabei gewesen, "Planungen für einen Anschlag in der Hauptstadt" abzuschließen.
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NATO verhindert Anschläge in Kabul © AFP

Nach Angaben des afghanischen Geheimdiensts waren Anschläge auf das Parlament und die Residenz von Vizepräsident Mohammed Karim Chalili geplant. Demnach hatten die Festgenommenen, bei denen auch afghanische Armeeuniformen gefunden wurden, Kontakte zu Aufständischen im Nachbarland Pakistan. Einer der Festgenommenen sei Pakistaner, die Gruppe habe zudem Personalausweise, Geld und Mobiltelefone aus Pakistan bei sich gehabt. Es gebe "offensichtlich Verbindungen mit Terroristen jenseits der Grenze zu Pakistan".

Afghanistan wirft Pakistan vor, den radikalislamischen Taliban und anderen Aufständischen im Grenzgebiet zwischen beiden Staaten Unterschlupf zu gewähren. Pakistan weist dies stets zurück.

Bereits Anfang August hatten die afghanischen Sicherheitskräfte erklärt, eine geplante Attentatsserie in Kabul verhindert zu haben. Bei dem Einsatz wurden demnach fünf Aufständische getötet und zahlreiche Waffen beschlagnahmt.

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