Kreispolizeibehörde Höxter

Neue Botschafter für Standortkampagne Region plus X

Kreis Höxter (ozm) - Mit Juliana Naveke aus dem Bereich Spurensicherung der Kripo und dem Polizeikommissar Patrick Meier stellt die Kreispolizeibehörde Höxter zwei neue Gesichter für die Standortkampagne Region plus X vor. Die beiden Botschafter repräsentieren den hohen Sicherheitsfaktor für den Kreis Höxter und die vielfältigen Karrierechancen bei der Polizei.

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Juliana Naveke von der Spurensicherung ist Botschafterin der Region plus X.

© Foto: Irina Jansen

„Wir haben uns für zwei Botschafter entschieden, um zu zeigen, dass neben unseren Polizeibeamten auch Quereinsteiger und Spezialisten ohne eine polizeiliche Ausbildung berufliche Chancen haben“, beschreibt Kreisoberverwaltungsrätin Karin Hanewinkel-Hoppe den Grund für die Auswahl der Botschafter im Doppelpack. Für die Polizeibehörde Höxter sollen aus dem aktuellen Maßnahmenpaket des Landes bis zu 17 zusätzliche Stellen geschaffen werden, die zivilen Beschäftigten einen Einstieg in die Polizeibehörde ermöglichen. Wie bei Juliana Naveke können so Spezialisten eingestellt werden, die den Polizeibeamten und -beamtinnen den Rücken für die eigentliche Arbeit freihalten.
Vom Zuckerhut zum Köterberg: Juliana Naveke ist als Tochter eines deutschen Vaters und einer brasilianischen Mutter in Rio de Janeiro geboren. 40 Jahre ihres Lebens hat sie dort verbracht: In einem Land, das berühmt ist für lebensfrohe Menschen, fröhlichen Karneval, sonniges Klima, aber auch hohe Kriminalität. Die quirlige Frau kann es selbst kaum glauben, dass sie heute in einem Ort wohnt, der so viele Einwohner hat, wie das Gebäude, in dem sie in Rio de Janeiro gelebt hat. „Es hat vier Monate gedauert, bis ich realisiert habe, wie sicher es hier ist. Man kann ohne Sorgen im Wald und im Feld spazieren gehen oder sich auf das Fahrrad setzen und durch die Gegend radeln. Ich muss mir hier keine Sorgen darüber machen, ob ich überfallen werde. Diese Sicherheit macht das Leben sehr viel einfacher“, so Juliana Naveke.
Zehn Jahre arbeitete sie in Brasilien als Rechtsanwältin, bevor sie in Rio de Janeiro zur Polizei wechselte. Seit Dezember 2017 bringt sie ihre Kenntnisse bei der Polizei in Höxter ein. Sie ist mit den Polizeibeamten am Tatort und nimmt Fingerabdrücke, überprüft Fußspuren, kümmert sich um DNA-Proben, fotografiert den Tatort und erledigt erkennungsdienstliche Aufgaben, wenn es Verdächtige gibt.
Polizist mit Leib und Seele: In den letzten Jahren wurden der Kreispolizeibehörde Höxter verstärkt junge Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte direkt nach dem Studium zugewiesen mit dem Ziel die Behörde zu verjüngen.
Einer dieser Beamten ist Patrick Meier. Bereits Opa und Vater sowie ein Onkel waren bei der Polizei in Höxter. Zwar entschied er sich zunächst für den Dienst beim Zoll, aber sein Traumberuf Polizist ließ ihn nicht los. So absolvierte er nach beruflichen Stationen in Bielefeld, Potsdam und Dortmund noch ein dreijähriges duales Studium im Rahmen der Polizeiausbildung.
Der in Beverungen aufgewachsene Polizeikommissar ist zurückgekehrt und lebt heute wieder in seinem Heimatort. Seit dem 1. September 2018 ist er im Streifendienst in Höxter im Einsatz. Ich freue mich wirklich jeden Tag auf den Dienst. Ich kann mir keine schönere Aufgabe vorstellen.“ Dass der Beruf des Polizisten auch Nacht- und Wochenendschichten mit sich bringt, stört ihn nicht. „Das verschafft mir auch Freiheiten und eine hohe Flexibilität.“
Mehr zu den neuen Botschaftern findet sich auf der Webseite www.xregion.de/botschafter.

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