Der Satellit soll anlässlich der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Staatsgründers Kim Il Sung zwischen Donnerstag und Montag in den Weltraum geschossen werden. Mehrere westliche Regierungen sehen dahinter einen unzulässigen Raketentest für das nordkoreanische Atomprogramm. Nordkorea hatte jeweils wenige Monate vor den Atomtests im Oktober 2006 und Mai 2009 Langstreckenraketen getestet.
Aus Anlass der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des verstorbenen Staatsgründers Kim Il Sung zeichnete Nordkorea hunderte verdiente Bürger aus. Wie die staatlichen Medien berichteten, erhielten 119 Soldaten und Arbeiter, ein Orchester, eine Textilfabrik und ein Tabakproduzent den nach Kim Il Sung benannten höchsten Orden des Landes für ihren Beitrag zum Aufbau eines "mächtigen und erfolgreichen sozialistischen Staates". 298 Kader und Aktivisten der Sozialistischen Jugendliga und 211 Kinder bekamen Ehrenpreise. Nordkorea begeht den 100. Geburtstag des Staatsgründers am kommenden Sonntag.
Kim Il Sung, Widerstandskämpfer gegen die japanische Besatzung, gründete die Demokratische Volksrepublik Korea im Jahr 1948. Er starb 1994 im Alter von 82 Jahren. Nachfolger als faktisches Staatsoberhaupt wurde sein im Dezember 2011 verstorbener Vater Kim Jong Il. Dessen Sohn, der neue Machthaber Kim Jong Un könnte diese Woche auf einer Sonderkonferenz der regierenden Einheitspartei für den Posten des Generalsekretärs der Partei der Arbeit nominiert werden.
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