Zuschauer sollen noch letzte U-Bahn bekommen können
Olympia-Eröffnungsshow wird gekürzt
London (AFP) - Die Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele in London wird gekürzt, damit die Zuschauer im Stadion die letzte U-Bahn erreichen. "Wir müssen sicherstellen, dass die Show pünktlich endet, damit die Zuschauer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln heimkommen", sagte ein Sprecher des Organisationskomitees. Das 34 Millionen Euro teure Spektakel ist demnach nun um eine Szene mit Stunt-Fahrrädern ärmer. Die Londoner "Tube" stellt in der Regel zwischen 00.00 Uhr und 00.30 Uhr ihren Betrieb ein.
Londoner Olympiastadion
© AFP
Für die Eröffnungsfeier soll das Stadion in eine britische Landidylle mit Kühen und Schafen verwandelt werden. Sogar an künstliche Wolken wurde gedacht für den Fall, dass der typisch britische Regen am 27. Juli ausbleiben sollte. Die Show werde den Briten "ein Bild von uns selbst als Nation" vermitteln, sagte der künstlerische Leiter, "Slumdog Millionär"-Regisseur Danny Boyle. Britische Medien lästerten allerdings, die Szenerie erinnere eher an die Landschaften der "Teletubbies".
Voraussichtlich rund eine Milliarde Menschen werden die Eröffnungsfeier weltweit vor dem Fernseher verfolgen. Gut 62.000 Zuschauer sehen das Spektakel live im Stadion.
Artikel vom 18.07.2012
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