Die Arbeiter müssten ihre Schicht um 8.00 Uhr morgens beginnen, nachdem sie zuvor bis Mitternacht gearbeitet hätten, berichtete Sacom. Zudem werde ihnen der Lohn für einen halben Tag gestrichen, wenn sie fünf Minuten zu spät sind. Auch gesundheitliche Risiken am Arbeitsplatz prangerte die Organisation an: Die Arbeiter seien ohne ausreichende Schutzkleidung giftigen Dämpfen ausgesetzt, einige müssten selbst Schutzmasken kaufen.
Diese Praktiken seien "inakzeptabel", sagte die Sacom-Sprecherin. Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in London (Locog) verstoße damit gegen die Richtlinien. Die Verstöße zeigten, dass die Locog-Richtlinien nicht mehr als "Lippenbekenntnisse" seien. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) forderte Sacom auf, derartige Regelverletzungen in Zukunft zu verhindern. Die Vorwürfe richten sich laut Sacom gegen die beiden Hongkonger Firmen Key Pine und Zindart Manufacturing, die für eine Stellungnahme nicht zu erreichen waren.
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