PACE und Connect bieten Jugendlichen Unterstützung

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V. l.: Sylke Hennigfeld, Alida Buske, Heike Thiel, Martina Ohm, Sandra Clemens-Wolf und Jens Hennigfeld von den Teams PACE und Connect.

© Foto: Peter Drews/Landkreis Holzminden

Holzminden (ozm) - Neue Adresse für Jugendberufshilfe des Landkreises: Seit dem 1. Juni sind das Pro-Aktiv-Center (PACE) und das Projekt Connect in der Karlstraße 16 zu finden. Beides sind Projekte der Kreisvolkshochschule Holzminden. Während PACE vorher auf dem Projektgelände der KVHS in der Nähe des Bahnhofs beheimatet war, ist das Connect neu. Der Grund dafür, dass beide Projekte zusammen in die Karlstraße eingezogen sind, liegt in der Innenstadtnähe des Gebäudes begründet. Das Haus soll eine neue zentrale Anlaufstelle sein. „Die Chance, Jugendliche besser zu erreichen und Hemmschwellen zu überwinden, ist hier deutlich geringer“, hofft Corinna Schmidt, stellvertretende Leiterin der KVHS.
Bei PACE verfolgen die pädagogischen Mitarbeiter*innen des Pro-Aktiv-Centers, Sylke und Jens Hennigfeld, dabei das Ziel, jungen Menschen im Alter zwischen 14 und bis zu 27 Jahren beim Einstieg in Ausbildung und Beruf zu helfen. Sie bieten den Teilnehmer*innen Unterstützung bei der Ausbildungssuche, beim Umgang mit Behörden, beim Übergang von Schule zu Beruf und geben Hilfestellung bei der Bewältigung persönlicher Schwierigkeiten, die die Arbeitsaufnahme erschweren. Ihr Leitspruch lautet: „Neue Wege entstehen beim Gehen.“
Neben dem Pro-Aktiv-Center befindet sich dort auch das neue Projekt Connect. Dies bietet, in Absprache mit dem örtlichen Jobcenter, Platz für 12 teilnehmende erwerbsfähige Leistungsberechtigte nach dem SGB II. Die beiden pädagogischen Mitarbeiter*innen Heike Thiel und Sandra Clemens-Wolf unterstützen junge Erwachsene bei der Zukunftsplanung und bieten neben einem Treff auch Besuche mit dem eigenen Beratungsbus an, so dass auch bei schlechtem Wetter zu jeder Zeit und an jedem Ort ein ungestörtes Gespräch geführt werden kann. Connect steht für Gespräche, Orientierung und Unterstützung bei der Alltagsgestaltung und bietet den Teilnehmer*innen in vielen Bereichen begleitende Hilfen an. Sei es beispielsweise als Hilfestellung beim Bewerbungsprozess, bei der Wohnungssuche, Amtsgängen oder der passenden Weitervermittlung an andere Fachdienste. Der „Connect-Treff“ bietet den Teilnehmenden Raum für Gespräche bei Kaffee oder Tee sowie die Möglichkeit, das hauseigene WLAN zu nutzen oder aber auch die eigene Wäsche zu waschen und zu trocknen. Der Treff ist montags von 10 bis 16.30 Uhr, dienstags von 13 bis 16 Uhr, mittwochs von 10 bis 15 Uhr, donnerstags von 13 bis 18 Uhr und freitags von 12 bis 13.30 Uhr geöffnet. Beide Projekte sollen einer interessierten Fachöffentlichkeit am 26.September von 10 bis 14 Uhr im Rahmen eines Tages der offenen Tür näher vorgestellt werden.
Während das PACE sich aus Mitteln des ESF, des Landes Niedersachsen und des Landkreises finanziert, ist Connect ein Gemeinschaftsprojekt des Jobcenters und des Landkreises.

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