Rosenmontagszug durch Lauenförde und Beverungen

Parade der Comicstars

Von Peter Vössing
Beverungen/Lauenförde – Die Carnevalssession 2017/2018 ist nun Geschichte. Mit dem großen Rosenmontagszug durch Lauenförde und Beverungen wurde die Endstation im carnevalistischen Fahrplan erreicht. Man darf ohne Bescheidenheit behaupten, dass diese auch Höhepunkt der 5. Jahreszeit an der Weser war.

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101 Dalmatiner feierten Rosenmontag.

© Foto: Vössing

Tausende Jecken lockte der Zug an die Straßen. Schon zeitig hatten sie sich auf den Weg gemacht, um einen guten Platz zu erhaschen. Artig wurde die Narrensteuer in Höhe von 2 Euro entrichtet, schließlich weiß man ja, dass man durch diesen Beitrag den Karneval in der Region am Leben erhält. Die närrische Parade nahm in der Meintestraße in Lauenförde Aufstellung. Dort wurden die Wagen und Handkarren mit allerlei Verpflegung und carnevalistischen Wurfgeschossen bestückt. Über 1,5 Tonnen süße Kamelle und Give-Aways fanden ihren Weg aus den Händen der Narren in die Taschen der Zuschauer.


Pünktlich startete der Zug in der Meintestraße, kam unterwegs aber immer wieder ins Stocken, sodass so mancher ziemlich lange auf den Hofmarschallin des CVWB, Antje Gessert, die den Zug anführte, warten musste.
Ausgelassen wie eh und je schlängelte sich der lange Festzug mit ungefähr 1000 Jecken durch die Straßen der beiden Karnevalshochburgen. 5 Kapellen waren der Wegbereiter für eine musikalische Narrenkarawane. Nur im Kriechtempo konnte der Rosenmontagszug durch die begeisterten Zuschauer-Massen gelangen.
“Im CVWB ein jeder Narr, geht Carneval als Comicstar”, so lautete das Motto der Session. Dementsprechend hatten sich auch viele Narren in ein entsprechendes Kostüm geworfen.
Bester Laune warfen die Tollitäten des CVWB, Prinzessin Yvonne, die Carnevalistische (Rauscher) und Prinz Marcel, der Schützende (Gerhards), mit beiden Händen Bonbons und kleine Präsente in die Zuschauermassen.

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Die Kirchenmäuse der evang. Kirche Beverungen hatten sich in den Rosenmontagszug mit eingereiht.

© Foto: Vössing


Als die Spitze des Rosenmontagszugs sich schon an der Stadthalle auflöste, waren noch viele Zugteilnehmer unterwegs.
Immer wieder fragten sich die Narren als sie die Weserbrücke betraten: „Ist das der letzte Rosenmontagszug über die „alte“ Weserbrücke?“ Auf Nachfrage bei Gerhard Hüllweg, dem Pressesprecher von Straßen.NRW (Bauherr), wurde der Beverunger Rundschau mitgeteilt, dass mit Sicherheit im nächsten Jahr nicht mehr über die alte Brücke marschiert werden kann, zumal auch Rosenmontag erst am 4. März gefeiert wird. Dann soll die alte Brücke nämlich schon abgerissen sein. Der Fuß- und Fahrradverkehr wird dann behelfsmäßig über die neue Brücke geleitet. Ein Befahren mit Fahrzeugen ist unmöglich. Wie die Zugführung dann aussieht, ist noch nicht geklärt werden.
Eines bleibt aber gewiss, sobald die neue Brücke (übrigens wird wieder eine Bogenbrücke gebaut) vollendet und freigegeben ist, wird wieder alles seinen alten Gang gehen.

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Prinz Marcel, der Schützende und Prinzessin Yvonne, die Carnevalistische auf ihrem Prunkwagen.

© Foto: Vössing


Nach dem stundenlangen Marsch wurde in der Stadthalle und den Kneipen von Beverungen und Lauenförde noch ausgiebig Carneval gefeiert. Die CVWB-Party fand wieder in der Beverunger Stadthalle statt. Traditionsgemäß feierten dort Hunderte von Jecken auf der größten Discofete der Region und auch die Ü-30 Party war gut frequentiert.
Der neue Präsident war äußerst zufrieden mit der ersten Session unter seiner Führung. Tausende Jecken hatten die Veranstaltungen von der Erstürmung des „Roten Rathauses“ in Lauenförde am 11.11. über die Prunksitzung bis zur großen Carnevalsdisco in der Stadthalle Beverungen besucht. Für die gesamte Führungsriege und auch für die Garden beginnen bereits jetzt die Vorbereitungen für die nächste Session, wenn es wieder heißt: „Weserbrücke – Helau!“

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