Rettungsübung des Löschzugs Beverungen

Personenrettung unter erschwerten Bedingungen

Von Peter Vössing
Beverungen – Eine besonders kniffeliges Unfallszenario hatte sich Oberbrandmeister Stefan Beyer für seine Kameraden vom Beverunger Löschzug ausgedacht. Unter Mithilfe des Beverunger Unternehmens Vauth-Sagel konnte diese Übung unter realistische Bedingung durchgeführt werden.

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Mit der Drehleiter wurde das Unfallopfer auf dem Hochregal geborgen.

© Foto: Vössing

Das Szenario sah wie folgt aus: Eine Person war auf einem Hochregal im Firmengebäude im Beverunger Industriegebiet unter eine Palette mit giftigen Flüssigkeiten eingeklemmt und hatte sich dabei einen Fuß gebrochen (gespielt wurde der Verletzte von Martin Wollschläger). Bei dem Unfall war eine ätzende Flüssigkeit ausgetreten.

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Hilfeleistung für das Unfallopfer.

© Foto: Vössing


Die 11 Kameraden der Beverunger Feuerwehr unter der Leitung von Oberbrandmeister Mario Bönning (Gruppenführer) wussten natürlich nicht, was sie in der Halle der Firma Vauth-Sagel erwartete, als sie dort mit dem Hilfeleistungsfahrzeug (HLF20) und der Drehleiter eintrafen. Schnell wurde die Lage sondiert und die Vorbereitung zur Rettung der verletzten Person eingeleitet. Der Korb der Drehleiter wurde in die Halle manövriert, um die verletzte Person zu retten. Das Ganze musste wegen des ausgelaufenen Gefahrstoffes unter Atemschutz passieren.
Die Besatzung der Drehleiter bewies bei der Übung viel Geschick und manövrierte den Leiterkorb millimetergenau zur verunfallten Person auf dem Regal. „Das war für uns eine sehr kniffelige Angelegenheit, denn so etwas haben wir noch nie geübt. Natürlich gab es einige Kritikpunkt, deshalb machen wir ja so etwas“, zeigte sich Stefan Beyer am Ende grundsätzlich zufrieden mit dem Ablauf. Bei der anschließenden Manöverkritik wurde die Übung ausgiebig evaluiert.

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Millimeterarbeit war beim Manövrieren des Rettungskorbes angesagt.

© Foto: Vössing


Seitens der Firma Vauth-Sagel waren Klaus Kiene (Produktionsleitung) und Hendrik Muckelmann (Brandschutzbeauftragter) vor Ort und beobachteten genau den Ablauf der Rettungsmaßnahme. „Nach dem Brand bei uns in der Nachbarschaft sind wir natürlich vorgewarnt und haben gerne unser Firmengelände für eine Übung zur Verfügung gestellt“, machte Klaus Kiene deutlich.
Oberbrandmeister Stefan Beyer bedankte sich sehr herzlich bei der Firma Vauth-Sagel, dass sie dort unter realistischen Bedingungen üben durften.
Zum Abschluss lud die Firma Vauth-Sagel noch zu Suppe und Getränken in der Firmenhalle ein.

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