Pfarrerinnen teilen sich Pfarrstelle

Ehrsten/Fürstenwald/Meimbressen (hai) - Ab dem 1. Februar 2021 teilen sich die beiden Pfarrerinnen Johanna Fischer und Renate Wollert die Pfarrstelle im Kirchspiel Ehrsten.

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Pfarrerin Johanna Fischer.

© Foto: Skripietz

Grund dafür ist, dass Fischer ab dem 1. Februar mit einer halben Stelle als Studienleiterin im Studienseminar Hofgeismarer Gesundbrunnen antritt. Fischer beschäftigt sich schon lange mit der Vernetzung im digitalen Teil der Welt. „Dieses Interesse im Studienseminar einbringen zu dürfen, ist eine große Chance“. Andererseits wollte die 37-jährige nicht ihre Arbeit in den Kirchengemeinden an der Nebelbeeke aufgeben, sodass sie weiterhin mit einem halben Dienstauftrag im Kirchspiel bleibt und mit ihrer Familie auch in der Pfarrdienstwohnung in Ehrsten wohnen wird.

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Pfarrerin Renate Wollert.

© Foto: privat

Den weiteren halben Dienstauftrag hat Bischöfin Dr. Beate Hofmann nach Zustimmung der Kirchenvorstände Pfarrerin Renate Wollert übertragen. Die 44-jährige ist zurzeit noch mit einer halben Stelle im Kirchspiel Immenhausen-Espenau beschäftigt, wo sie den Prozess der Neubildung des Kirchspiels nach den Veränderungen der Pfarrstellen begleitete. Die gebürtige Fränkin wohnt in Westuffeln, wo ihr Mann Sven Wollert als Pfarrer lebt und arbeitet.
Beide Pfarrerinnen freuen sich auf die Zusammenarbeit. „Ich bin mir sicher, dass uns die Arbeit im Team gut gelingen wird“, so Fischer.
Dabei wird Renate Wollert vor allem für die größte der drei Kirchengemeinden, Fürstenwald, und die Belange des Gesamtverbands Nebelbeeke verantwortlich sein, während Fischer für Ehrsten und Meimbressen zuständig bleibt. Zudem werden einige Aufgaben von den Pfarrerinnen jeweils für das gesamte Kirchspiel wahrgenommen.
Wermutstropfen ist, dass durch Beschluss der Kreissynode eine wichtige Aufgabe der nächsten Jahre klar beschrieben ist: Die Pfarrstelle in Ehrsten wird spätestens am 1. Januar 2026 aufgehoben. „Wir sind schon jetzt im Kirchenbezirk Wilhelmsthal-Liebenau in einem engen Austausch, um zu überlegen, wie das dann gehen kann, wenn in der Großgemeinde Calden nur in Calden und Westuffeln Pfarrstellen bestehen“, so die Pfarrerinnen. Zumal ja auch in Liebenau die Pfarrstelle in Niedermeiser auf einen halben Dienstauftrag reduziert werde. „Wir werden die Balance finden müssen – einerseits die bestehenden Möglichkeiten gut mit Freude und Kraft zu nutzen und gleichzeitig den Übergang vorzubereiten.“ Mit Zuversicht wollen Fischer und Wollert ab dem 1. Februar ihre gemeinsame Arbeit daran beginnen.
Der Gottesdienst mit Einführung von Pfarrerin Renate Wollert durch Dekan Wolfgang Heinicke ist derzeit für Ostermontag, dem 5. April 2021, um 11 Uhr geplant. Wo und unter welchen Umständen die Corona-Pandemie dies zulässt, wird voraussichtlich frühestens Mitte März entschieden werden.

 

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