"Während sich auf der einen Seite die Situation am Ausbildungsmarkt für die Jugendlichen weiter verbessert, steigt auf der anderen Seite das Risiko der Betriebe, die angebotenen Ausbildungsstellen nicht besetzen zu können", heißt es in dem Bericht. Demnach gibt es bereits in diesem Jahr 1,6 Prozent weniger Schulabgänger ohne Abitur oder Fachhochschulreife. Laut einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung konnten 35 Prozent der befragten Betriebe eine oder mehrere Lehrstellen im Ausbildungsjahr 2010/2011 nicht besetzen.
Nach einem Bericht des "Focus" stehen in diesem Jahr in vielen Bundesländern erstmals mehr Ausbildungsplätze als potenzielle Bewerber zur Verfügung. Das Magazin meldete unter Berufung auf eine Übersicht der Bundesagentur für Arbeit, in Baden-Württemberg hätten im April 51.000 gemeldete Bewerber rund 62.000 gemeldeten Ausbildungsstellen gegenübergestanden. In Bayern gab es demnach 81.000 Ausbildungsstellen für 68.000 Bewerber. Auch in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Sachsen, Thüringen und Schleswig-Holstein gab es mehr Stellen als Bewerber.
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