Gymnasium wird bilingual

Sachfächer in englischer Sprache

Beverungen (brv) - Nach der Genehmigung durch den Eilausschuss der Schulkonferenz steht dem Gymnasium Beverungen eine unterrichtliche Neuerung ins Haus.

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Die verantwortlichen Englischlehrerinnen Katharina Knop, Birgit Otting und Kathrin Riepen-Winkelhahn (v.l.) freuen sich auf die Umsetzung des neuen bilingualen Bildungsgangs am Gymnasium Beverungen.

© Foto: Gymnasium Beverungen

Ab dem Schuljahr 2018/19 wird es einen bilingualen Bildungsgang geben, der das Ziel verfolgt, Schüler zu einer annähernden Zweisprachigkeit zu bringen.
Bisher war es nur im Wahlpflichtbereich der Mittelstufe möglich, einen bilingualen Kurs zu belegen. Das Team des Gymnasium Beverungen hat diese Idee nun ausgeweitet und einen Plan entworfen, wie bilingualer Unterricht hier aussehen wird. In Klasse sechs werden zunächst durch eine zusätzliche Wochenstunde Englisch für alle die sprachlichen Grundlagen geschaffen. Die Schüler, die ab Klasse sieben den bilingualen Bildungsgang wählen, bilden hierzu keine eigene Klasse, sondern sind lediglich für die auf Englisch unterrichteten Sachfächer in einer eigenen Lerngruppe zusammengefasst. Bei diesen Sachfächern wird es sich um Erdkunde, Biologie, Geschichte oder Politik handeln, wobei der leistungsrelevante Schwerpunkt im Sachfach liegt und nicht in der Fremdsprache. Der Anteil der bilingualen Sachfächer wird in den folgenden Jahren auf schließlich drei erhöht, sodass in der Qualifikationsphase zum Abitur dann die nötigen Voraussetzungen geschaffen sind, um mit dem Leistungskurs Englisch und einem bilingualen Sachfach als weiterem Prüfungsfach das Zertifikat über das bilinguale Abitur mit der Sprachkompetenzstufe C1 zu erreichen.
Die Schulleitung des Gymnasiums begrüßte die Genehmigung des Bildungsgangs und sieht darin eine Chance, die Schüler noch besser auf Anforderungen in Studium und Beruf vorzubereiten, denn bilingual unterrichtete Schüler verfügen über eine insgesamt höhere Kompetenz in der Fremdsprache Englisch, die als internationale Verkehrssprache zunehmend wichtig wird.

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