Schnelles Internet für Hombressen in greifbarer Nähe

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V.l.: Stefan Finger (Kommunlvertrieb der Göttinger Firma GöTel), Bürgermeister Markus Mannsbarth, Kirk Matherly (Projektkoordinator) und Oliver Brunkow (Landkreis Kassel) sowie die beiden Vertreter aus Hombressen, Stadtrat Otto Dörigmann und Ortsvorsteherin Regine Bresler, freuen sich darüber, dass das Internet-Angebot in Hombressen dank Glasfasertechnik bald deutlich verbessert wird.

© Foto: Aderholz

Von Kerstin Aderholz

 

Hombressen - Einer von mehreren Ortsteilen der Stadt Hofgeismar mit mehr schlechter als rechter Internetversorgung ist Hombressen. Aufgrund der Verlegung einer Glasfasertrasse von Mariendorf bis Hombressen wird dieser Stadtteil in naher Zukunft einer der ersten sein, dem ein zeitgemäßer Internetzugang ermöglicht wird.

Bereits in zwölf Wochen solle es soweit sein, informierten Stefan Finger vom Kommunalvertrieb der Firma GöTel und Projektkoordinator Kirk Matherly mit Bürgermeister Markus Mannsbarth. Die Firma ACO, welche viele Orte in der Region in den letzten Jahren mit Funktechnologie für ein schnelleres Internet versorgt hatte, wurde im vergangenen Jahr von GöTel aufgekauft. GöTel setzt wiederum auf die bis dato bestmögliche Internetanbindung mittels Glasfaser.

Zunächst wird das Glasfasernetz bis zu den Verteilerkästen in Hombressen verlegt, was per se schon eine Verbesserung bewirkt, auch wenn die Anbindung erst einmal nur an das bestehende Kupfernetz des Ortes erfolgt.

Im nächsten Schritt sollen alle Haushalte die Möglichkeit erhalten, mit Glasfaser-Hausanschlüssen versorgt zu werden, was allerdings an eine wichtige Bedingung geknüpft ist: Um wirtschaftlich arbeiten zu können, benötigt die Firma GöTel mindestens die Aufträge von 60 Prozent der Hombresser Haushalte. Wenn diese Quote erfüllt ist, kann der weitere Ausbau von den Verteilerkästen bis zu den einzelnen Gebäuden beginnen.

Ortsvorsteherin Regine Bresler und Stadtrat Otto Dörigmann planen dafür in Kürze eine Informationsveranstaltung. Was in Sachen Internetverbindung für Privatpersonen bisher ein reines Ärgernis ist, bedeutet für in Hombressen ansässige Geschäftsleute für den reibungslosen Betrieb ein großes Hindernis dar. "Sobald mittags die Schulbusse kommen, geht gar nichts mehr", erklärte Regine Bresler und spricht damit die Überlastung der Funktechnik an.

Mittelbar profitieren übrigens auch andere Orte vom Glasfaserausbau in Hombressen, wie beispielsweise Schöneberg, Kelze oder Friedrichsdorf, was an den frei werdenden Kapazitäten des bestehenden ACO-Netzes liegt.

In den nächsten Jahren soll der Glasfaserausbau in der gesamten Region vorangetrieben werden, sodass nach und nach viele weitere Orte einen zeitgemäßen Internet-Anschluss zur Verfügung haben werden.

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