Kinderschutzbund-Kinder erforschen das Teichleben

Schnupperangeln am Weserberglandsee

Von Barbara Siebrecht
Lauenförde – Nichts entspannt so sehr wie ein Tag am Wasser! Für die Kindergruppe des Kinderferienspass-Programmes gab es aber auch ganz viel zu entdecken und zu lernen bei ihrem Besuch auf dem Vereinsgeländes des Fischereivereins Oberweser am Weserberglandsee

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Fynn und Lilly betrachten einen Teichfrosch, den sie am Ufer gefangen haben.

© Foto: Siebrecht

Die Mitglieder des Fischereivereins waren schon zum 4. Mal tollen Gastgeber und hatten ein umfangreiches, Programm vorbereitet, um die Kinder mit dem Leben im Wasser bekannt zu machen. Der Tag begann mit Otti´s U-Boot, eine Info-Anhänger der Fischer Jugend in NRW. Der Anhänger ist ein mobiles Forscherlabor, vollgepackt mit Materialien, mit denen Kinder die Unterwasserwelt kennen lernen können. Unterwasser-Kamera, Mikroskope, Angel-Sets, Kescher, Becherlupen Infotafeln und vieles mehr konnte die Gruppe nutzen. Die Kinder erfuhren viel über den Lebensraum Wasser, über Süß- und Meerwasserfischarten, und konnten zwei lebende Aale und drei Barsche im Aquarium beim Schwimmen beobachten. Am Ufere selbst gefangene Tiere wurden bestimmt und dann wieder freigelassen und sogar eine Teichmuschel, die es auch im Weserberglandsee gibt, konnte betrachtet werden.

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Zum Mittagessen räucherten Fränky (Maziniak) und Äcky (Schütt) Forellen, die am Wäscheständer vortrocknen mussten, bevor sie in den Räucherofen gehängt wurden.

© Foto: Siebrecht


Vor dem „Selber Angeln“ mit der Stipp-Angel-Technik wurde erst einmal das Auswerfen der Angel am Ufer geübt. Die Kinder sollten dabei große Schüsseln treffen. Beim Angeln wurde jedes Kind von einem Mitglied des Fischereivereins betreut, der den Angelschein gemacht hat und darauf achtete, dass Tierschutzbestimmungen eingehalten wurden. Zu Mittag gab es geräucherte Forellen, die gemeinsam mit den Kindern zubereitet wurden. Die Forellen waren vorher eine Nacht in Salzlake mit Gewürzen mariniert worden und mussten vor dem Räuchern auf dem Wäscheständer abtrocknen. Gemeinsam wurden die Forellen gegessen, die eine halbe Stunde bei 100 Grad gegart wurden und danach mit Räuchermehl bei 80 Grad ihre typisches Raucharoma erhielten. Zum Fischessen und allen weiteren Kosten lud der Fischereiverein die Kinder ein und war mit über 10 Personen zugegen um die vierzehn Kinder anzuleiten und zu betreuen. Die Kinder werden sicher diesen erlebnisreichen Tag am Ufer nicht vergessen.

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Lilly angelte zu ersten Mal und wurde von Kevin Gieffers angeleitet.

© Foto: Siebrecht

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