Schnuppern im deutschen Berufsalltag beim Refugee's-Day

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Viel gutes berufliches Potential brachte Farid Poyan mit, der beim Refugee's-Day ein Praktikum im OWZ-Verlag absolvierte. Der 31-jährige Grafiker aus Afghanistan nimmt bereits seit acht Monaten am Projekt 15+5 teil und konnte seine beruflichen Erfahrungen beim Gestalten von Anzeigenlayouts hervorragend einbringen.

© Foto: Seidenstücker

Von Inge Seidenstücker


Hofgeismar – Den Girls'- und Boys'-Day kennt inzwischen jeder, doch der „Refugee's-Day (Flüchtlingstag) ist da eine ganz andere Variante. Hierbei haben junge Flüchtlinge einen Tag lang die Gelegenheit, das Arbeitsleben in deutschen Betrieben kennenzulernen.
Natürlich ist die Sprache ein wichtiger Faktor, um in Gesellschafts- und Berufsleben integriert zu werden. Und so wird im Projekt 15+5, initiiert vom Landkreis Kassel, welches in Kooperation mit der Herwig-Blankertz-Schule und der VHS Region Kassel umgesetzt wird, die Basis dafür geschaffen.
Über 15 Monate erhalten Geflüchtete im Alter zwischen 20 und 30 Jahren Deutschunterricht und bekommen Unterstützung bei der beruflichen Orientierung. Zum einen, indem sie bei Praktika erste Erfahrungen machen können, und zum anderen bei der Vermittlung eines Ausbildungs- oder Arbeitsplatzes unterstützt werden. Haben die jungen Leute erst einmal einen Arbeitsplatz gefunden, werden sie auch weiterhin von den Mitarbeitern der AGiL, das ist die Arbeitsförderungsgesellschaft des Landkreises Kassel, über fünf Monate betreut.
Das Projekt bietet nicht nur den jungen Flüchtlingen eine gute Perspektive, sondern auch den Betrieben in der Region. Denn die Projektteilnehmer sind motiviert und sprachlich gut vorbreitet, sodass sie alle Voraussetzungen für einen guten Start ins Berufsleben mitbringen.

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