Verein Natur und Technik

Schüler schicken Roboter in den Ring

Brakel (ozm) - Zwanzig Teams mit insgesamt 47 Schülerinnen und Schülern sind beim dritten Roberta-Cup am Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel gegeneinander angetreten. In dem spannenden Wettbewerb programmierten sie kleine Roboter, um knifflige Aufgaben zu lösen.

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Glückliche Sieger: Beim dritten Roberta-Cup traten im Berufskolleg Kreis Höxter in Brakel Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Kreisgebiet in Teams gegeneinander an. Mit selbstprogrammierten Robotern mussten sie knifflige Aufgaben lösen. Für die Besten unter ihnen gab es Trophäen.

© Foto: Verein Natur und Technik

„Müll trennen“, „Staudamm“, „Sonnenkollektor“, „Fabrik“ und „Windkraftanlage“ – hinter diesen Namen verbargen sich die fünf Stationen, an denen sich die Teilnehmer miteinander messen mussten. Dabei galt es, einen Block genau in die Lücke der Staumauer zu schieben, zwei Schornsteine aufzurichten oder per Knopfdruck das Windrad in Betrieb zu nehmen – und das Ganze so schnell wie möglich. Mit der Stoppuhr wurden die Ergebnisse festgehalten und in einen Laufzettel eingetragen.
Marek Ludwig und Julian Schafmeister von der Eggeschule in Peckelsheim hatten ihre Roboter gut eingestellt und lagen deshalb gleich bei zwei Stationen vorn. Sie waren die Schnellsten beim Mülltrennen und Windkraftrad-Aktivieren. Ihre Schulkollegen Niklas Gockeln und Lauritz Schade schlossen in kürzester Zeit den Staudamm mit dem Roboter.
Für die fortgeschrittenen Teilnehmer galt es, in zweieinhalb Minuten so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Dazu mussten sie mehrere Stationen bearbeiten oder aktivieren. Pia Krawinkel und Mia Lüke von der Realschule Steinheim erreichten in der vorgegebenen Zeit die höchste Punktzahl. Der zweite Platz ging an Tim Kühnast und Tobias Beller von der Eggeschule Peckelsheim mit. Den dritten Platz sicherten sich Lars Jung, Damian Michels und Mathis Köder vom Gymnasium Marianum Warburg.
Bernhard Disselhoff vom Berufskolleg Kreis Höxter und Verantwortlicher für den Arbeitskreis der Roberta-Teacher freute sich über den Eifer, mit dem die Schülerinnen und Schüler beim Wettbewerb dabei waren. „Alle Teams waren total vertieft in die Aufgaben und haben gemeinsam immer wieder überlegt, wie die Roboter am besten zu programmieren sind. Genau darum geht es uns: Beim Roberta-Cup entscheiden nicht nur Fähigkeiten wie räumliches Denken oder Technikverständnis. Es kommt auch auf Teamwork und Kommunikation an.“
Vertreten beim dritten Roberta-Cup waren das Gymnasium Marianum Warburg, die Sekundarschule Warburg, die Realschule und das Städtische Gymnasium Steinheim, die Eggeschule Peckelsheim und die Peter-Hille-Schule Nieheim.

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