Richtungsweisende Einflüsse in der Bildungsregion Kreis Höxter

Schulrätin Ingrid Dreyer verabschiedet

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Schulrätin Ingrid Dreyer ist nun von Landrat Michael Stickeln (vorne rechts) und Kreisdirektor Klaus Schumacher (vorne links) in den Ruhestand verabschiedet worden. Alles Gute für ihre Zukunft wünschten auch (hinten von links) Schulrat Klaus Leweke, Dominik Gehle (Leiter der Abteilung Bildung und Integration) und Schulrat Hubertus Gockeln.

© Foto: Kreis Höxter

Kreis Höxter (wrs) - In einer kleinen Feierstunde haben Landrat Michael Stickeln und Kreisdirektor Klaus Schumacher Schulrätin Ingrid Dreyer in den Ruhestand verabschiedet. Neun Jahre lang war sie im Kreis Höxter wichtige Ansprechpartnerin für die Förderschulen und hat darüber hinaus die Entwicklung der Bildungsregion Kreis Höxter maßgeblich mitgestaltet.
„Mit Ingrid Dreyer verlässt uns eine sehr engagierte Kollegin, bei der großer Einsatz stets mit hoher inhaltlicher und fachlicher Kompetenz einherging. Für diese Dienste möchte ich mich von Herzen bei ihr bedanken und ihr für die Zukunft alles Gute wünschen“, sagte Landrat Michael Stickeln.
Nach ihrem Sonderpädagogik-Studium in Dortmund arbeitete Ingrid Dreyer seit 1985 in Paderborn und Büren als Lehrerin in diesem Bereich. Ihr Amt als Schulrätin für die Kreise Paderborn und Höxter nahm sie im Jahr 2012 auf. Zu dieser Zeit hatte sie die Schulaufsicht über sieben öffentliche und fünf private Förderschulen, bis der Strukturwandel im Förderschulbereich zum Tragen kam.
Durch Inklusion und Schülerrückgang mussten die Förderschulen in Warburg, Peckelsheim, Bad Driburg, Steinheim und Lütmarsen geschlossen werden, weshalb sich die Schulaufsicht im Förderschulbereich heute über die Brüder-Grimm-Schule in Brakel sowie sechs private Förderschulen erstreckt. In ihrer Amtszeit leistete Ingrid Dreyer darüber hinaus wertvolle fachliche Unterstützung für die sonderpädagogische Förderung an sämtlichen Schulen des Kreisgebietes.
„Wir sind sehr dankbar, dass sich Ingrid Dreyer in den letzten Jahren mit großem Engagement und konstruktiv kritischen Anmerkungen für die Ausgestaltung unserer Bildungsregion eingesetzt hat“, ergänzte Kreisdirektor Klaus Schumacher. Hier habe sich die harmonische Zusammenarbeit mit Abteilungsleiter Dominic Gehle ausgezahlt. „Als Vertreterin in den höchsten Gremien der Bildungsregion, Lenkungskreis und Leitungsteam, hat sie vor allem die inhaltliche Arbeit grundlegend geprägt und beispielhafte Standards gesetzt.“ Mitverantwortlich für die Organisation der Steuergruppe „Frühe Bildung“ nahm sie richtungsweisenden Einfluss, wie zum Beispiel beim Erstellen eines neuen Leitfadens mit den Standards für den Übergang von der Kita zur Grundschule.

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