Spende der Mitgliedsbeiträge an Frauen- und Kinderschutzhaus

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Bei der Übergabe dabei waren (v.l.) Mechthild Sievers (IWC Schatzmeisterin), Andrea Küper-Viefhues (Vorstandsmitglied Sozialdienst kath. Frauen), Heide Schleip (IWC Präsidentin), Elke Briese (IWC Vizepräsidentin) und Regine Gatfield (IWC Schriftführerin).

© Foto: privat

Höxter (ozm) - Der IWC International Womens Club Weserbergland e.V. stellt seine Mitgliedsbeiträge regelmäßig sozialen/karikativen Einrichtungen als Spende zur Verfügung.
Damit will er erreichen, dass das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer unterstützt wird, Ermutigung findet, niemals nachzulassen in dem Bestreben, für andere da zu sein. Ein besonderes Anliegen war es diesmal, eine Einrichtung zu unterstützen, die Frauen mit ihren Kindern, die vor Gewalt aus ihrem zuhause fliehen müssen, hilft. Leider sind die dringend benötigten Gelder aus öffentlichen Töpfen nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Die Einrichtungen sind auf Spenden angewiesen.
In der Einrichtung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. stehen Plätze für neun Frauen mit ihren Kindern zur Verfügung. Dabei wird bei der Aufnahme nach akuter Not entschieden, nicht nach Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Erzieherinnen betreuen die Kleinsten, die schulpflichtigen Kinder werden zur Schule gefahren und wieder abgeholt. Im Haus versorgen sich die Frauen selbst. Eine Küche steht ebenso zur Verfügung wie ein Wasch- und Trockenraum. Die Frauen bleiben unter dem Schutz des Hauses, solange es nötig ist, sollen aber soweit möglich in ihre Eigenständigkeit geführt werden. Ein Verbleib in der Schutzeinrichtung kann von nur einer Nacht bis zu fast einem Jahr dauern. Es fehlt immer noch an geeignetem Wohnraum und fehlenden finanziellen Mitteln. Dabei ist es den Mitarbeiterinnen besonders wichtig, dass ein Kontakt der gewaltbereiten Familie unmittelbar ins Schutzhaus ausgeschlossen ist. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen gewährleistet eine schnelle und unbürokratische Unterstützung. Hier sind auch Dolmetscher gefragt, die z.B. Migrantinnen mit geringen oder teilweise gar nicht vorhandenen Deutschkenntnissen bei der Bewältigung ihrer Probleme zur Seite stehen.

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