Stadthalle als Partyhotspot

Von Michael Rubisch

Hofgeismar – Ein Programm mit zahlreichen Höhepunkten bot die Narrensitzung der Goldenen Elf Hofgeismar. Narren in bester Feierlaune verwandelten die Stadthalle am Samstagabend in einen brodelnden Partyhotspot.

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EIne Zahnbürste für Alle. Die Jecken Weiber präsentierten die Auswirkungen von Sparmaßnahmen im Altersheim.

© Foto: Rubisch

Es hätten schon etwas mehr Besucher sein dürfen, dass dürften sich auch die Mitglieder der Goldenen Elf gedacht haben. Rund 300 Besucher waren am Samstag zur Narrensitzung gekommen. Diese aber hatten jede Menge guter Laune im Gepäck und feierten umso ausgelassener.
Sitzungspräsidentin Alexandra Metz durfte sich gemeinsam mit den Besuchern wieder einmal über ein buntes Programm mit viel Schwung freuen. Nach der Vorstellung von Prinz Joao und dem Kinderprinzenpaar Prinz TJ und Prinzessin Mia ging es dann auch sofort los. Die unterschiedlichen Garden der goldenen Elf boten wieder diverse Tanzdarbietungen mit viel Pep. Wie wichtig der Beruf des Psychologen ist unterstrich Elisabeth Hanf in ihrer Bütt. „Wer im Schrank nicht alle Tassen han, sich von mir behandeln lassen kann“, hieß es dort unter anderem. Schließlich stellte sie heraus, dass der Beruf äußerst krisensicher sei, denn Bekloppte gäbe es schließlich immer.
Zu den Gästen an diesem Abend zählten neben zahlreichen Vertretern aus politischen Gremien auch Bürgermeister Markus Mannsbarth und Frank Persike, Bürgermeister der Partnerstadt Bad Blankenburg. Dieser freute sich besonders über die farbige Abstimmung der Luftballondekoration. Gelb und grün seien schließlich die Farben der Partnerstadt. Im Gepäck hatte Persike eine DVD sowie Fotos vom letzten Besuch einer Hofgeismarer Delegation zum 750-jährigen Jubiläum der Stadt Bad Blankenburg.


Welche Auswirkungen Sparmaßnahmen im Pflegeeinrichtungen annehmen können zeigten die „Jecken Weiber“. Dass die Besucher Zahnpasta teilen müssen wäre ja noch zu verkraften aber eine Zahnbürste und Toilettenpapier zu teilen geht dann doch zu weit. Ein Thema mit durchaus ernstem Hintergrund, welches beim Publikum sehr gut ankam. Bereits bei der ersten musikalischen Schunkelrunde hielt es die Besucher kaum mehr auf ihren Stühlen. Sie tanzten und feierten auf den Stühlen in Partylaune. Auch das Programm bot weitere Höhepunkte. Hier wären der Auftritt des Männerballetts, die Prinzengarde oder die Trommelperformance der „Muh Man Group zu nennen.
„Wir wollen euch schwitzen sehn“, skandierte das Publikum bei Auftritt des Männerballetts, welches in diesem Jahr als Stewardessen verkleidet die Bühne betrat und wie sollte es auch anders kommen, in Unterhosen die Bühne wieder verließ. Farbenfroh und ebenfalls sehr aufwendig der Auftritt der Prinzengarde der die Besucher in die Welt der Musicals entführte. Die jungen Tänzerinnen hatten sich für „Die Schöne und das Biest“ entschieden und erhielten für ihre Darbietung viel Beifall.

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