Stadtradeln hilft bei der kommunalen Mobilitätsplanung

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Bürgermeister Michael Stickeln vor dem Start zur sonntäglichen Fahrradtour.

© Foto: privat

Warburg (wrs) - Zusammen mit allen Kommunen im Kreis Höxter ist die Hansestadt Warburg vom 5. bis zum 25. Juni 2020 aktiver Teilnehmer beim Stadtradeln. Die Mitmach-Kampagne des Klima-Bündnisses verfolgt bereits seit einigen Jahren das Ziel, die Popularität des Radfahrens langfristig immer weiter zu steigern. Teilnehmen können nicht nur die Einwohner des Kreises für ihre jeweilige Gemeinde, sondern auch alle, die im Kreis Höxter arbeiten. Die sportliche Herausforderung der Aktion besteht darin, so viele Kilometer wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Am Ende der Kampagne winken den aktivsten Gemeinden, Teams und Teilnehmern attraktive Preise. Am Stadtradeln Interessierte haben auch noch bis zum letzten Tag der Aktion am 25. Juni die Möglichkeit sich unter stadtradeln.de/warburg zu registrieren. Alternativ kann eine Anmeldung auch telefonisch unter 05641 92-1201 erfolgen. Auf der Website können alle registrierten Teilnehmer ihren aktuellen Kilometerstand eingeben. Alternativ erleichtert die Stadtradeln-App die Eingabe im Smartphone.
In der App enthalten ist die sogenannte RADar-Funktion. Diese ermöglicht die einfache Markierung von Gefahren- und Problemstellen im kommunalen Radverkehrsnetz. Die so gewonnenen Informationen sind von entscheidender Wichtigkeit für zukünftige Baumaßnahmen, sowie für die Erstellung eines umfassenden Mobilitätskonzepts. „Je mehr Warburgerinnen und Warburger sich an der Aktion Stadtradeln beteiligen und kritische Punkte melden, desto besser können wir zukünftig planen und bauen!“, betont Jan Kolditz, neuer Mobilitätsbeauftragter der Hansestadt. An entsprechenden Thementagen sind die Teilnehmer zudem besonders aufgerufen, die städtische Radinfrastruktur individuell unter die Lupe zu nehmen. So wird der Sonntag, 7.Juni, zum RADar-Tag, an dem alle Warburgerinnen und Warburger ihr Radwegenetz inspizieren und über die Stadtradeln-App ihre persönlichen Gefahrenstellen melden. Unter dem Motto „Radfahren fit für die Zukunft“ sollen am Sonntag, den 21. Juni, alle Teilnehmer mit Hilfe der App ihrer Kommune zeigen, wo der Radverkehr noch besser laufen bzw. fahren könnte.
Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln ist selber begeisterter Radfahrer: "Mit meiner Familie an Diemel und Twiste Fahrrad zu fahren bedeutet für mich ein Gefühl von Freiheit zu erleben: der frische Wind im Gesicht, das Rauschen in den Ohren und frühlingshafte Gerüche in der Nase. Doch Fahrradfahren ist nicht nur eine wunderbare Gestaltungsmöglichkeit im Freizeitbereich. Vielmehr kommt dem Fahrrad eine Schlüsselrolle in der Mobilität von Morgen zu, denn es hilft auf einfache Art und Weise bestehende Probleme, wie Feinstaubbelastung, Staus oder Parkraumdruck zu minimieren."

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