Stadtwerke Warburg und Mitarbeiter helfen im Katastrophengebiet

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(v.l.) Dominik Emmerich, Thomas Pfeiffer, Gero Langguth, Thomas Orth, Jonathan Neunteufel.

© Foto: Stadtwerke

Warburg (wrs) - Mitarbeiter von den Stadtwerken Warburg/KUW sind Anfang der Woche mit betriebseigenen Maschinen und Material (Radlader, Kehrfahrzeug, LKWs, Pumpen, Stromaggregate, Werkzeugen und Material etc.) in das Katastrophengebiet gefahren, um vor Ort bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Die Mitarbeiter haben sich sofort freiwillig auf die von Bürgermeister Scherf und Geschäftsführer Leander Sasse initiierte interne Abfrage von Hilfsbereiten gemeldet. Zudem wurden Hilfsmittel von den Firmen Smurfit Kappa, DAW und Hartinger zur Verfügung gestellt, die Warburger Brauerei unterstützt mit Getränken.

Die Kollegen berichten von der Situation vor Ort. Gero Langguth sagte: "Sie machen sich nicht ansatzweise Vorstellungen. Hier dauert es Monate, bis wieder Normalität einkehrt. Wir merken mal wieder, wie gut es uns geht." Auf der anderen Seite berührt es die Kollegen sehr positiv, die große Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen vor Ort und die Gemeinschaftsstimmung zu erleben und Teil davon sein zu können.

Aus einer Krisen-Videositzung von Strom- und Trinkwasserversorger sowie dem MWIDE (Wirtschaftsminsterium NRW) und BDEW berichtet Leander Sasse, dass die Wiederherstellung der Strom- und somit auch der Trinkwasserversorgung in manchen Orten Wochen, wenn nicht gar Monate beanspruchen wird: "Derzeit sind die Unternehmen unsere Branche vor Ort im 'absoluten Krisenmodus'. Auch aufgrund der Straßensituation konnte erst ein Teil der Stationen gesichtet werden, Leitungen müssen zu Fuß abgegangen werden. Hinzu kommen die Belastungen der Gewässer und eine daraus drohende Seuchengefahr."

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