Ihre Mutter verweigere ihre Behandlung "aus Protest" gegen die Veröffentlichung ihres Therapieplans durch die Strafbehörden, sagte Jewgenija Timoschenko. Die Behörden hatten am Montag demnach unter anderem die Besuchszeiten der Ärzte bei der 51-Jährigen öffentlich gemacht.
Unterdessen kündigte Timoschenkos behandelnder Arzt, der deutsche Neurologe Lutz Harms, seine Rückkehr nach Berlin an. Dies sei "von Anfang an" so geplant gewesen, sagte er. Kein Mediziner der Charité könne für mehrere Wochen abwesend sein. Deshalb sei geplant, ihn durch eine deutsche Kollegin zu ersetzen. Harms beklagte zugleich die dauerhafte Überwachung Timoschenkos. Die Umstände ihrer Behandlung beschrieb er als problematisch.
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