Schriftliche Erklärung bei Gericht eingereicht
Todesschütze von Florida plädiert auf "nicht schuldig"
Miami (AFP) - Das in Florida wegen der Tötung eines schwarzen Jugendlichen angeklagte Bürgerwehr-Mitglied George Zimmerman hat bei Gericht auf "nicht schuldig" plädiert. Eine entsprechende schriftliche Erklärung reichte der Anwalt des 28-Jährigen beim zuständigen Gericht ein. In dem Dokument, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, verzichtet der Angeklagte zugleich auf sein Teilnahmerecht an der formellen Verlesung der Anklage, die für den 8. Mai angesetzt ist. Das Schreiben wurde nur wenige Stunden nach der Freilassung Zimmermans auf Kaution bekannt.
George Zimmerman vor Gericht
© AFP
Das Mitglied einer Bürgerwehr hatte am 26. Februar in Sanford den 17-jährigen Trayvon Martin erschossen. Zimmerman gab anschließend an, in Notwehr gehandelt zu haben. Der Jugendliche, der sich nach einem Einkauf in einem bewachten Wohngebiet auf dem Heimweg befand, war jedoch unbewaffnet.
Zimmerman war von der Polizei zunächst laufengelassen worden, nach heftigen öffentlichen Protesten wurde er später aber doch festgenommen und angeklagt. Am vergangenen Freitag entschied dann ein Richter, dass der 28-Jährige gegen eine Kaution von 150.000 Dollar (113.700 Euro) auf freien Fuß kommen könne. Am Montagmorgen verließ der 28-Jährige das Gefängnis.
Artikel vom 24.04.2012
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