In der Stadt Quetta im Südwesten Pakistans hatte am Freitag ein Selbstmordattentäter bei einem Anschlag auf schiitische Gläubige nach Polizeiangaben mindestens 53 Menschen in den Tod gerissen und 197 weitere verletzt.
Die USA stünden "in dieser schwierigen Zeit" weiter "an der Seite des Volkes von Pakistan". Der Sprecher des US-Außenministeriums, Philip Crowley, verurteilte die Anschläge als "barbarische Angriffe". UN-Generalsekretär Ban erklärte in New York: "Diese Anschläge, die absichtlich schiitische Muslime zur Zielscheibe machen, und zahlreiche Zivilisten getötet und verletzt haben, sind nicht hinnehmbar."
Erst am Mittwoch waren in der ostpakistanischen Stadt Lahore 31 Schiiten getötet und rund 200 weitere Menschen verletzt worden, als drei Selbstmordattentäter inmitten einer schiitischen Prozession zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan ihre Sprengsätze zündeten.
Ein weiterer Selbstmordanschlag wurde am Freitag in der Stadt Mardan im Nordwesten des Landes auf eine Moschee der Ahmadi-Sekte verübt. Außer dem Attentäter starb ein weiterer Mensch, vier Menschen wurden zudem verletzt.
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