Mittel zur Städtebauförderung

Über 5 Millionen Euro für die Gestaltung Höxters

Höxter (ozm) - Höxter ist im Umbruch und stellt sich baulich für die Zukunft auf. Und das nicht nur auf dem Gelände der Landesgartenschau. Einen Förderbescheid mit einem Gesamtvolumen von 5.165.000 Euro hat Regierungspräsidentin Judith Pirscher nun in Höxter übergeben. Bürgermeister Daniel Hartmann nahm die Förderzusage für weitere Maßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung dankend entgegen. Das Geld wird vornehmlich in drei Projekte investiert.

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Über 5. Mio. Euro für den Städtebau – (v.l.) Baudezernentin Claudia Koch, Bürgermeister Daniel Hartmann, Regierungspräsidentin Judith Pirscher und Landtagsabgeordneter Matthias Goeken bei der Übergabe des Fördermittelbescheids vor dem Bahnhofsgebäude. Der Gebäudeabriss und die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes gehören zu den geförderten Maßnahmen.

© Foto: Stadt Höxter

Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes, die Neugestaltung der Weserpromenade und die Gestaltung von Fassaden stadtbildprägender privater Gebäude und Grundstücke. Das sind die maßgeblich geförderten Baumaßnahmen an denen sich Land und Bund mit 70 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von rund 7,4 Mio. Euro beteiligen. „Die geförderten Projekte führen die städtebauliche Entwicklung der Stadt Höxter konsequent fort“, stellt Judith Pirscher bei der Übergabe des Fördermittelbescheides heraus und zeigt auf, dass die Stadt Höxter seit 2019 aus dem Förderprogramm „Lebendige Zentren“ bereits 4,6 Millionen Euro erhalten hat. Die größten Förderprojekte waren hierbei die Neugestaltung der Fußgängerzone und die teilweise Sanierung der Stadtmauer.
Baudezernentin Claudia Koch und ihr Team waren es, die nun den weiteren Antrag ausgearbeitet haben. „Der Antrag war überzeugend, ich freue mich daher, dass das Land NRW meinem Vorschlag gefolgt ist und diese Maßnahmen in das Förderprogramm 2021 aufgenommen hat“, führt Regierungspräsidentin Pirscher aus.
Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ist hierbei eine dieser Maßnahmen und wird, inkl. Abriss des bestehenden Bahnhofsgebäudes, mit insgesamt 1.692.900 Euro gefördert. „Der neue Bahnhof und sein Umfeld sollen zu einem modernen, funktional und gestalterisch ansprechenden Mobilitätsknotenpunkt entwickelt werden“, berichtet Bürgermeister Daniel Hartmann und freut sich, dass das Erscheinungsbild in diesem Bereich der Stadt wesentlich verbessert wird. Ferner wird mit Hilfe der Landes- und Bundesmittel die Weserpromenade nachhaltig aufgewertet. „Fußgänger und Radfahrer werden eigene Wege und Zugänge zur Weserpromenade erhalten. Durch die neue Sitzstufenanlage wird es in Zukunft möglich sein, ganz nah an der Weser zu verweilen“, zeigt Claudia Koch auf. Die Fördersumme für diese Maßnahme beträgt 3.367.100 Euro und beinhaltet auch ein neues Lichtkonzept entlang der Uferpromenade.
Doch nicht nur Projekte im öffentlichen Raum erfahren in Höxter weiterhin eine Unterstützung aus Mitteln der Städtebauförderung. „Häuserfassaden sind die Gesichter der Straßen. Attraktiv gestaltet werten sie eine Innenstadt auf“, weiß Landtagsabgeordneter Matthias Goeken und freut sich, dass die Stadt Höxter mit Fördermitteln aus dem Hof- und Fassadenprogramm (105.000 Euro) nun weitere Anreize für Eigentümer schaffen kann, in ihre Gebäude zu investieren und so das Stadtbild zu verbessern.
Von der positiven Wirkung einer solchen Investition konnte sich Regierungspräsidentin Pirscher dann bei einem Rundgang durch die Innenstadt überzeugen. Konkret am Gebäude der ehem. Ratsapotheke und zukünftigen CafeBar (Marktstraße 2). Die erfolgreiche Fassadensanierung zeigt hier deutlich die nachhaltige Aufwertung des Gebäudes und des gesamten Umfeldes.
Im weiteren Verlauf des Stadtrundganges ließ sich die Regierungspräsidentin dann auch den Baufortschritt der Sanierung der Fußgängerzone zeigen und war im Anschluss überzeugt:
„Auch mit dem neuen Mobilitätsknotenpunkt am Bahnhof, der besseren Erreichbarkeit einer aufgewerteten Weserpromenade und der Unterstützung privater Eigentümer steigert die Stadt Höxter ihre Attraktivität nachhaltig - sowohl für die Gäste der Landesgartenschau als auch für die Höxteraner selbst“.

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