Für die Änderung stimmten 257 Abgeordnete, 51 waren dagegen. Von der Gesetzesänderung unberührt bleibt jedoch die Zusammensetzung des Medienrats, dem ausschließlich Verbündete der Regierungspartei Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orban angehören.
Der Europarat hatte die Änderung im Vorfeld begrüßt, jedoch auch seine "große Besorgnis" über die Rolle des Medienrats ausgedrückt. Das am 1. Januar 2011 in Kraft getretene Mediengesetz hatte europaweit heftige Kritik ausgelöst. Im Dezember erklärte Ungarns Verfassungsgericht Teile davon für verfassungswidrig.
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