Der Politiker verzichtet nach eigenen Angaben auf das Einlegen von Rechtsmitteln, die Entscheidung der Universität wird damit bestandskräftig. Am Donnerstag soll nun die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus darüber beraten, ob Graf ihr Vorsitzender bleiben soll. Er lege seine Zukunft als Fraktionsvorsitzender mit der Vertrauensfrage "in die Hände meiner Kolleginnen und Kollegen", erklärte Graf.
Der Politiker hatte seine Dissertation über die Berliner CDU mit dem Titel "Der Entwicklungsprozess einer Oppositionspartei nach dem abrupten Ende langjähriger Regierungsverantwortung" im April 2010 eingereicht, im Dezember erhielt er seine Urkunde. Auf Kritik hatte Graf eingeräumt, an einigen Stellen wissenschaftlich nicht fehlerfrei gearbeitet zu haben und selbst um Entzug der Doktorwürde gebeten.
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