Sportler mit wichtiger Auszeichnung geehrt

Verdienstkreuz für verdiente Sportler

Der Bundesverdienstorden wurde am Mittwoch in der Staatskanzlei von Thüringens Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit Heike Taubert überreicht. Ausgezeichnet wurden Menschen, die sich seit vielen Jahren um den Sport im Freistaat verdient gemacht haben.

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Stolz zeigen die neuen Träger des Verdienstkreuze ihre Auszeichnung (von links): Wilfried May, Heike Taubert, Horst Lehmann und © dp

Erfurt – Es ist schon eine besondere Ehre, die  nur wenigen zuteil wird, wenn man das Bundesverdienstkreuz überreicht bekommt. So wird der Orden im Volksmund genannt, eigentlich hat er den Bandwurm-Namen „Verdienstkreuz am Bandes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. Und der wurde am Mittwoch Menschen überreicht, die sich seit vielen Jahren um den Sport im Freistaat verdient gemacht haben. Überreicht hat ihn im Barocksaal der Staatskanzlei Thüringens Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert. Die Urkunden dazu dürften wohl zu den letzten gehören, die Bundespräsident Horst Köhler noch unterschrieben hat. „Sie haben sich beispielhaft für unser Gemeinwesen eingesetzt“, sagte die Ministerin in ihrer Laudatio. „Ihr lebenslanges Engagement rund um den Sport ist lobenswert.“
Für Wilfried May aus Erfurt, der sein Leben dem Tennis-Sport gewidmet hat, war es ein doppelter Ehrentag: Er wurde an diesem Tag 61 Jahre alt. Seit 1972 ist er bei dem „weißen Sport“ aktiv, war Übungsleiter, Jugendwart, Schatzmeister später Präsident des Thüringer Tennisverbandes. Seit 1993 ist er Mitglied im Bundesausschuss. Man kann ihn ruhig als Veteran bezeichnen: Gerhard Walther aus Erfurt ist heute 82 Jahre und das sieht man ihm wirklich nicht an. Seit 60 Jahren ist er im Boxsport aktiv, stand zwischen 1946 und 1961 selbst im Ring, arbeitete danach als Trainer und Kampfrichter. Gerhard Walther ist Gründer und Leiter eines Integrationszentrums beim Polizeisportverein, das sich für vorbehaltlose Integration ausländischer Sportler einsetzt und straffällig gewordenen Jugendlichen die Möglichkeit gibt, ihre auferlegten Strafen abzuleisten. Er ist heute noch als Vizepräsident des Thüringer Amateur Boxverbandes tätig.  Horst Lehmann aus Elxleben ist es mit zu verdanken, dass in den Dörfern nördlich von Erfurt der Radsport groß geschrieben wird. Seit Mitte der 1960er Jahre wirkte der heute 72-Jährige als Radsporttrainer und Organisator in Elxleben. Er sorgte dafür, dass eine alte Stallung zum Trainingsstützpunkt ausgebaut wurde und als ehemaliger Lehrer beschäftigte er sich besonders mit jungen Menschen, führte sie zum Sport. Ein Leben für den Sport, kann man bei ihnen nur sagen und herzlich zu der Auszeichnung gratulieren.

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