Vergabe des innogy-Klimaschutzpreises 2019

Brakel (ozm) - Drei Projekte erhielten in diesem Jahr den innogy‐Klimaschutzpreis der Stadt Brakel für ihre vielseitigen Ideen zum Umwelt- und Klimaschutz.

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Manfred Rickhoff (innogy SE) und Bürgermeister Hermann Temme (oben von links) gratulierten den Preisträgern und bedankten sich für die tollen Ideen und Aktionen zum Umweltschutz.

© Foto: privat

Insgesamt fünf Bewerbungen waren bei der Stadt eingegangen. Der Jury fiel die Auswahl nicht leicht, denn alle Projekte beinhalten tolle Aktionen zum Schutz von Klima und Umwelt, so dass auch alle eingegangen Vorschläge entsprechend berücksichtigt wurden. Bürgermeister Hermann Temme und innogy‐Kommunalmanager Manfred Rickhoff überreichten den drei Preisträgern aktuell ihre Urkunden. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.000 Euro und zwei Baumbewässerungsringe stellt innogy SE. 100 Euro gibt die Stadt Brakel dieses Jahr hinzu. Bürgermeister Hermann Temme erklärte: "Der Klimawandel ist real, auch hier bei uns in Brakel. Daher freue ich mich sehr über die lokalen Projekte, die von Verantwortungsbewusstsein und Innovation geprägt sind. Hier wurden Aktionen angestoßen, die zum Schutz unseres Klimas beitragen und zur Nachahmung ermutigen."
"Die Projekte zeigen wieder einmal, wie vielfältig der Einsatz für den Klimaschutz aussehen kann. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten und auch die Aufklärung von Kindern über die Bedeutung von Umwelt und Natur ist ein wichtiger Schritt, um nachhaltiges Verhalten im Alltag zu fördern. Ich freue mich, diese Projekte mit dem innogy Klimaschutzpreis auszuzeichnen, denn Sieger derartiger Aktionen sind auch immer der Klima- und Umweltschutz “, so Manfred Rickhoff (innogy-Kommunalmanager).
1. Preis: Die Naturjugendorganisation NAJU hat in diesem Jahr jeden Monat verschiedene Aktionen zugunsten von Umwelt- und Klimaschutz durchgeführt. Die Kinder stellten diese zahlreichen Aktionen während der aktuellen Preisverleihung in kurzen Statements nochmal vor. Vom Thema Recycling im Januar, über verschiedene Besuche in der Waldschule Modexen bis hin zur Kartoffelernte mit dem Biobauern Johannes Kahle im September, wurden den Kindern viele spannende Exkursionen ermöglicht. Sie lernten allerhand über verschiedene Lebewesen, Pflanzen und den Klimaschutz. Auch für einen fairen Handel setzten sie sich ein und besuchten zu diesem Thema die Sprechstunde des Brakeler Bürgermeisters und die Sitzung des Stadtrates. Die vielfältigen Aktionen stärken das Umweltbewusstsein der Kinder und vermitteln wertvolles Wissen über die Natur. Das Engagement wird mit dem innogy Klimaschutzpreis und einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro belohnt.
2. Preis: Der Anblick des täglichen Müllbergs nach dem Frühstück brachte die Kinder und Erzieher der Kindertagesstätte Frohnhausen zum Nachdenken. Das nahmen sie zum Anlass, sich ausgiebig mit dem Thema „Müll im Kindergarten“ zu beschäftigen. Um die Wichtigkeit einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen zu vermitteln, wurde zum Beispiel mit Müll gebastelt, aus Altpapier neues Papier entwickelt oder eine Sammelstelle für Altbatterien aufgestellt. Außerdem pflanzte die Kita gemeinsam mit den Kindern ein Obst- und Gemüsebeet, das zum Naschen einlädt. Mit den Kindern wurde ebenfalls ein Elternbrief verfasst, um so auch ein Umdenken und die Müllvermeidung zu Hause anzuregen. Für diesen besonderen Einsatz von Kindern und Erziehern erhält die Kindertageseinrichtung "Glückspilz" in Frohnhausen den innogy Klimaschutzpreis und ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro.
3. Preis: Jedes Jahr organisiert die Jugendfeuerwehr Brakel durch verschiedenartige Aktionen einen sogenannten Umwelttag. In diesem Jahr befüllten die Jugendlichen den Teich in Modexen, der aufgrund der starken Trockenheit in diesem Sommer dringend Wasser benötigte. Die Jugendfeuerwehr Brakel sorgte deshalb mit einem Tanklöschfahrzeug dafür, die Wasserverluste auszugleichen. Durch diese Aktion lernten die Teilnehmer sehr viel über die Lebensbedingungen verschiedener ansässiger Lebewesen wie Kröten, Libellen und Kaulquappen, denen sie durch ihre Aktion die Lebensgrundlage gesichert haben. Der Einsatz für den Schutz der örtlichen Artenvielfalt verdient die Auszeichnung mit dem Klimaschutzpreis und ein Preisgeld in Höhe von 200 Euro.
Auch die natur- und klimaschützenden Aktionen der Oderwälder Blaskappelle Bellersen und des Heimat- und Verkehrsvereins Gehrden waren vielfältig und preiswürdig, so dass diese zur Anerkennung ihrer Projekte jeweils einen Bewässerungsring für Bäume und ein Preisgeld in Höhe von 50 Euro, welches die Stadt Brakel zur Verfügung stellt, erhielten.
Bereits seit dem Jahr 2006 würdigt der innogy Klimaschutzpreis regelmäßig zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen und regionalen Umfeld und bringt sie in die Öffentlichkeit. Er regt damit auch zum Nachahmen an und macht Mut, selbst aktiv zu werden. Insgesamt wurden bereits mehr als 4.000 Projekte ausgezeichnet. Der Klimaschutzpreis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt. Das Preisgeld stellt innogy und die Kommune wirbt bei ihren Bürgerinnen und Bürgern für eine Teilnahme an dem Wettbewerb. Welche Projekte gefördert werden, entscheidet dann eine Jury. Ein wichtiges Kriterium ist zum Beispiel, dass das Projekt dem Allgemeinwohl dient.

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