Wohltätigkeitskonzert des Heeresmusikkorps Kassel

Vom Marsch bis zur Neuen Deutschen Welle

Von Michael Rubisch

Wilhelmsthal – Zum traditionellen Wohltätigkeitskonzert des Heeresmusikkorps Kassel vor der malerischen Kulisse des Schlosses Wilhemsthal kamen in diesem Jahr rund 700 Besucher. Die gesammelten Spenden kommen Behinderteneinrichtungen in der Region zugute.

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Das Heeresmusikkorps spielte vor Schloss Wilhelmsthal.

© Foto: Rubisch

„Ich bin mir sicher, dass wir in diesem Jahr keinen Regen bekommen werden“, begrüßte Oberstleutnant Tobis Terhardt die zahlreich erschienenen Gäste mit einer kleinen Erinnerung an das vergangene Konzert, das aufgrund starken Regens abgebrochen werden musste. Er sollte nicht ganz recht behalten. Quasi mit Beginn der Veranstaltung setzte leichter Regen ein. „Wenn man es sich ganz fest vorstellt, dann ist das kein Regen, wir versuchen beim nächsten Stück die Regenwolken wegzublasen“, so Terhardt nach der Overtüre zur Oper Ruslan und Ludmilla. Von dort an blieb die Veranstaltung trocken und der Musikgenuss wurde so erheblich gesteigert.
Das Heeresmusikkorp Kassel bot erneut eine bunte Mischung aus Pop, Rock und Klassik. Musikalische Arrangements aus unterschiedlichen Epochen fanden genauso Gehör wie klassische Märsche oder Opernstücke. Viel Applaus erhielt das Korps für ein Medley unter dem Namen „80er Kulttour“, bestehend aus bekannten Songs der Musikepoche wie Sternenhimmel von Hubert Kah, Ohne Dich von der Münchner Freiheit oder Tausend und eine Nacht von Klaus Lage. Unter dem Motto „Danke Hansi“ spielte das Orchester die weltbekannten Songs von James Last, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Hans Last hieß, wie Oberstleutnant Tobias Terhardt verriet. „Auch für uns ist es ein besonderes Konzert, denn wir verabschieden uns im Anschluss in einen drei, wer genügend Überstunden gesammelt hat macht sogar vier Wochen Urlaub“, verriet Terhardt, der in gewohnt humorvoller Art und Weise durch das Programm führte.

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