Vorbereitung auf „Unser Dorf hat Zukunft“

Fürstenwald (hak) - In kleinen Schritten haben Fürstenwälder Bürger während der Corona-Pandemie mögliche Projekte zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ umgesetzt. Nachdem im Januar im Rahmen einer Ortbeiratssitzung Patricia Ruffini vom Service Zentrum für Regionalentwicklung beim Landkreis Kassel unter Beteiligung vieler Bürger die Rahmenbedingungen für die Teilnahme an diesem Wettbewerb vorgestellt hatte, war schnell klar, da wird mitgemacht.
Kurz darauf gab es ein weiteres Treffen, in dem Arbeitsgruppen mit Themenschwerpunkten gebildet wurden. Da wegen der Corona-Pandemie der Wettbewerb um ein Jahr verschoben wurde, wollten die Fürstenwälder die Zeit nutzen, um gut vorbereitet starten zu können. So wurde die Fertigung von vier Sitzbänken für den Dorfkern in der Schreinerei der JVA Kassel in Auftrag gegeben und aus dem Ortsbeiratsbudget bezahlt. Die rustikalen Sitzgruppen, die in der Gemarkung aufgestellt werden sollen, wurden von Gerd Tolle, Heiko Roßmann und Klaus Lecke gefertigt. Die Kosten hierfür wurden über das Förderprogramm „Starkes Dorf“ zum Großteil abgedeckt. Die Antragstellung für die Fördermittel übernahmen der Fürstenwälder Geschichtsverein mit seinem Vorsitzenden Dieter Finis und die Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft, Monika Meiberth.
Es folgte die Baumpflanzaktion an der „neuen Brücke“ am Ortsrand von Fürstenwald im November. Hier wurden von Waltraud Neurath, Marco Nolde, Eckhardt Ledderhose, Ortsvorsteher Michael Müller und dem „Know-how“ von Otfried Friedrich ein Kirsch- und ein Wildbirnenbaum gepflanzt. Ergänzt werden soll die Fläche mit einem Insektenhotel von Imker Jens Friedrich und einer der rustikalen Sitzgruppen.
Die Arbeitsgruppen zu den Themen „Natur/Ökologie“, „Jung und Alt gemeinsam“, „Kinder- und Jugendaktivitäten“, „Erhaltung der Dorfstruktur“ und „Unsere Zukunft im Dorf“ freuen sich auf alle, die mitmachen möchten.