Weihnachtsmarkterlöse gespendet

Von Michael Rubisch

Warburg – Seit 1994 findet immer am dritten Adventssonntag der Altstädter Weihnachtsmarkt statt. Ausgerichtet wird dieser vom Verein „Alle Jahre wieder“. Die Erlöse spendet der Verein von Beginn an soziale Einrichtungen in Warburg. In diesem Jahr profitieren gleich fünf Einrichtungen.

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hintere Reihe v.l. Ilona Kallnik, Gabriele Meyer-Simon, Andzelika Kasson, Monika Wittkopp, Hilla Zavelberg-Simon, Thomas Störmer, alle Veriensmitglieder bei Alle Jahre wieder.

vordere Reihe v.l. Gisela Storch-Sinemus, Nicole Evers mit Tochter Mila und Rita Assauer.

© Foto: Rubisch

„Insgesamt 6.000 Euro Spendengelder galt es in diesem Jahr zu verteilen“, berichtet Hilla Zavelberg-Simon. Das soziale Engagement der Vereinsmitglieder steht von Beginn an im Fokus der Vereinsaktivitäten. Über eine Spende dürfen sich in diesem Jahr das Jugenddorf Petrus Damian, das Jugendzentrum Warburg, die Warburger Tafel, die Rückkehrerberatung und die Hospitzbewegung Warburg freuen.
Im Jugenddorf Petrus Damian soll eine neue Begegnungsstätte geschaffen werden. Die finanzielle Unterstützung kommt da gerade recht. Aus diesem Grunde sind zwei Schiffcontainer gekauft worden, die nun umgebaut werden, berichtet Nicole Evers, pädagogische Leitung und zuständig für die Spielräume. Im Warburger Jugendzentrum wird das Geld in zwei Steel Tongue Drums investiert. Die relativ neuen Musikinstrumente bestehen aus einem hohlen, runden Klangkörper aus Stahl. Auf der Oberseite befinden sich tonal gestimmte Stahlzungen, die mit den Händen oder einem gepolsterten Schlägel gespielt werden.
Die Rückkehrerberatung unterstützt Menschen, die in ihr Heimatland zurückkehren. Diesen Menschen fehlen häufig essentielle Dinge, die eine Rückkehr ermöglichen. In diesem Jahr stehen den Mitarbeitern der Diakonie keinerlei finanzielle Mittel zur Unterstützung zur Verfügung, berichtet Andzelika Kasson, die in Warburg potentielle Rückkehrer berät. Ebenfalls unter dem Dach der Diakonie steht der Warburger Mittagstisch. An drei Terminen in der Woche wird gemeinsam gekocht und gegessen und es findet eine Essensausgabe an Bedürftige statt. Die gespendeten Lebensmittel reichen für die bis zu 60 Personen insgesamt nicht aus. Lang haltende Lebensmittel wie Nudeln oder Reis müssen von der Diakonie zugekauft werden, da in der Regel nur verderbliche Waren gespendet werden.
Für den Markt in diesem Jahr sucht der veranstaltende Verein noch einen Aussteller, der handwerklichen Schmuck präsentieren möchte. Interessenten wenden sich bitte an info@alle-jahre-wieder.de.

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