Gartenfreunde wehren sich gegen böswillige Anschukdigungen

Wenn es der Familie O. nicht gefällt...

Nach der Veröffentlichung eines Leserbriefs von Familie O., die sich von Ihren Gartennachbarn schikaniert fühlen, treten diese nun zum Gegenschlag an. In einem erneuten Brief schildern sie nun ihre Sicht der Dinge.

Erfurt – Nach der Veröffentlichung eines Leserbriefs von Familie O., die sich von Ihren Gartennachbarn schikaniert fühlen, treten diese nun zum Gegenschlag an. In einem erneuten Brief schildern sie nun ihre Sicht der Dinge.

Diese Überschrift ist unserer entlehnt und weist auf einen Beitrag hin, den wir in einer der letzten Ausgaben veröffentlichten. Darin ging es um die Familie O. die eine Garten hat und sich von den Nachbarn schikaniert fühlt, die sich über Kinderlärm aufregen, aber nicht mit ihnen selbst sprechen, sondern hinter ihrem Rücken den Vorstand informieren. Dazu schrieb uns voller Empörung der Vorstand der Gartenanlage „Am Peterbach“ in Büßleben. Was Herr P. im Namen seines Vorstandes schreibt, veröffentlichen wir wörtlich.
„Der Vorstand der Gartenanlage „Am Peterbach“ in Büßleben und die betroffenen Gartenfreunde wehren sich mit Nachdruck gegen die Äußerungen der Familie O. vom 25.07.21010 in Ihrer Zeitung über die angebliche Kinderfeindlichkeit. Unsere schöne, kleine Anlage besteht seit über 50 Jahren, darin stecken viel Fleiß, Schweiß und Geld. Der jetzige Garten der Familie O. war nie eine Müllhalde. Es waren viele Beete angelegt, so wie es die Gartensatzung vorschreibt. Jetzt steht dort ein Pool, ein Kletterturm, eine Schaukel, ein Trampolin, eine Hollywood-Schaukel und anderes Spielzeug. Das hat nichts mit kleingärtnerischer Nutzung zu tun. In den letzten drei Jahren gab es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen der Fam. O., dem Vorstand und Gartenfreunden. Durch den Vorstand wurden mehrere Abmahnungen ausgesprochen. Kurz vor der drohenden Kündigung, wollte Fam. O. den Garten angeblich verkaufen. Dazu kam es aber nicht. Der Vorstand gab der Familie O. auch den Hinweis, dass der Parkplatz kein Spielplatz ist. Mitglieder haben nur durch ihre Aufmerksamkeit Unfälle mit den Kindern verhindert. Der Schock war trotzdem groß. Wo war da die Aufsichtspflicht? Im Zusammenhang mit der Familie musste mehrfach die Polizei geholt werden, wegen Beleidigung, Belästigung und Androhung von Gewalt. Auch dem jetzigen Vorstandsvorsitzenden gegenüber. Dafür gibt es Gartenfreunde als Zeugen! Der letzte Vorsitzende hat aus diesen Gründen seinen Job hingeschmissen.
Einige Gartenfreunde haben Angst vor Herrn O., weil sie, wenn sie am Zaun vorbeigehen, beleidigt werden. Da traut sich natürlich keiner mit Herrn O. über Probleme zu reden. Es geht nicht um die Kinder, die immer wieder vorgeschoben werden von der traurigen Familie O. , denn sie sind nicht die einzigen Kinder in der Anlage. Viele sind hier groß geworden und besuchen noch heute sehr gern ihre Eltern oder Großeltern. Natürlich war es auch damals manchmal laut, wenn die Kinder zusammen gespielt haben. Aber es gab nie solche Probleme. Dass ältere Leute in der Gartenanlage Pächter sind, kann nicht von vornherein zu einem Interessenkonflikt führen, wie es behauptet wurde. Das klingt, als ob jeder ältere Mensch grundsätzlich etwas gegen Kinder hätte.
Natürlich gibt es auch Grillabende in unseren Gärten mit der Familie oder Freunden. Bis jetzt hat auch noch nie jemand etwas dagegen gesagt, auch wenn es mal etwas lauter wurde. Außer, wie es scheint, Herr O. Aber wenn man dem anderen eigentlich nichts Gravierendes vorwerfen kann, sucht man eben nach Gründen und schiebt dann noch die armen Kinder vor. Durch die Meinungsäußerung der Fam. O. steht unsere Gartenanlage in einem schlechten Licht und könnte spätere Käufer eines Gartens in unserer Anlage abschrecken.
Tipp: Vorher erkundigen, welche Aufgaben und Pflichten auf mich zukommen, wenn ich einem Gartenverein beitrete. Und nicht den anderen meinen Stempel aufdrücken.

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