Werkstatt-Band der Lebenshilfe in Ton-Studio

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Hatten viel Spaß bei den Aufnahmen im Tonstudio: (Reihe im Hintergrund v.l.) Wolfgang Kinkeldey, Stefan Giesholdt, Burkhard Becker, Ramona Galsterer, Nicole Stevenson (Sozialarbeiterin der REKON und Initiatorin des Projektes), (groß im Vordergrund v.l.:) Sebastian Hegener (Bandcoach) und Uli Bannenberg (Tontechniker bei den Lava Studios).

© Foto: Lebenshilfe Höxter

Brakel (ozm) - Einen ganz besonderen Höhepunkt der „inklusiven Musikwerkstatt“ durften die Beschäftigten der REKON, einer Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Höxter erleben. Die durch eine Förderung der Aktion Mensch ins Leben gerufene Werkstatt-Band der REKON, an der neben den Beschäftigten der Lebenshilfe-Einrichtung auch Musiker außerhalb der Werkstatt teilnehmen konnten, hat sich einen großen Wunsch erfüllen können: Einmal fühlen wie ein Star.
„Zu Beginn des Projektes hatten wir zunächst nur eine sehr ungenaue Idee davon, wie sich unsere Band entwickeln würde“, so Nicole Stevenson, Sozialarbeiterin den der REKON. Nach der Zusage der Projektgelder wurden Instrumente angeschafft und ein Coach für das Projekt gesucht.
Nach ersten Anlaufschwierigkeiten war die Flamme schnell entfacht.
Alle Projektteilnehmer/innen waren unglaublich motiviert und mit viel Spaß bei der Sache. Zu den 6 Teilnehmern der REKON gesellten sich dann noch 3 externe Musiker, die mit viel Engagement und Freude das Projekt unterstützten.
Besonders befeuert wurde die Motivation durch kleinere Auftritte der Band zunächst in der Werkstatt und dann auch darüber hinaus. Zuletzt spielte die Band beim Integrationsfest in Brakel vor einer größeren Zuhörerschaft.
Krönender Abschluss war aber für alle der Besuch eines Tonstudios in Paderborn. Hier traten die Band-Mitglieder und ihr Coach, passend gekleidet in T-Shirts mit Band-Logo, an, um zu zeigen, was sie gelernt haben. Besonders beeindruckt waren alle von der Professionalität im Studio, das bereits mit Musikgrößen wie der Gruppe „Snap“ zusammen gearbeitet hat.
Nach diesem ereignisreichen Tag waren sich zur Freude der Sozialarbeiterin alle einig: „Wir machen weiter!“

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