Südzucker spendiert Drohne

Wertvolles Gerät für die Feuerwehr

alle Bilder anzeigen Bild anzeigen

(V.l.) Oberbrandmeister Franz Bäumer, stellvertretender Wehrleiter Markus Müller, Ludwig Amrehm, Maschinenmeister Südzucker, Stefan Mondel, Werkleiter Südzucker und Wehrleiter Jürgen Rabbe.

© Foto: Seidenstücker

Von Inge Seidenstücker

Warburg – Vor zwei Jahren erlebte Stefan Mondel, Werkleiter der Warburger Zuckerfabrik, einen Brand in einem anderen Werk des Unternehmens Südzucker. Dabei sah er, wie hilfreich eine Drohne zur Erfassung von Glutnestern ist und fragte sich, ob es sowas auch bei der Warburger Feuerwehr gebe. Auf Nachfrage wurde ihm dies verneint. Und die Idee, den Warburgern eine Drohne zu spendieren, war geboren. Sehr zur Freude aller Beteiligten wurde dies nun umgesetzt.
„Immer schon haben wir mit der Warburger Feuerwehr gut zusammen gearbeitet“, sagte Mondel und betonte, dass diese Anschaffung für beide Beteiligten von Vorteil wäre.
„Mit der Drohne sind wir Vorreiter im Kreis Höxter“, freute sich Wehrleiter Jürgen Rabbe. Die Drohne sei sehr hilfreich bei z.B. Waldbränden, in Industriehallen oder auch zum Auffinden von Menschen. So ist das ferngesteuerte Fluggerät mit einer normalen sowie einer Wärmebildkamera ausgestattet. Die Bilder werden in Echtzeit auf einen Bildschirm übertragen oder können mittels einer speziellen Brille gesehen werden.
Um den richtigen Umgang im Ernstfall zu erlernen, wurde eine Arbeitsgruppe mit acht Feuerwehrleuten gebildet, die Oberbrandmeister Franz Bäumer leitet.

Bild anzeigen

Mit der Drohne ergeben sich für die Einsatzkräfte ganz neue Perspektiven.

© Foto: Seidenstücker

Die neue Drohne der Marke Yuneec Typhoon ist mit sechs Rotoren ausgestattet, kann 120 Meter hoch fliegen, wiegt 1,9 Kilogramm und verfügt über alle möglichen Sicherheitssensoren wie Rückhohlsteuerung oder Näherungssensor und andere. Für 20 Minuten reicht eine Akkuladung. Die Feuerwehr hat drei Stück davon. Zusätzlich ist sie mit einem Aufkleber der Feuerwehr Warburg gekennzeichnet. Mit der Drohne kann man die Einsatzstelle aus einer ganz anderen Perspektive einsehen. Bisher konnte man sich nur mittels Drehleiter, die eine maximale Höhe von 30 Metern bietet, einen Einblick verschaffen. Die Anschaffungskosten von 3.500 Euro wurden komplett von der Warburger Zuckerfabrik übernommen.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder