Windhundschau mit orientalischem Flair

Volkmarsen (MR) – Am vergangenen Wochenende fand auf dem Hassia Vereinsgelände im alten Sandsteinbruch zwischen Volkmarsen und Wetterburg die CAC Zuchtschau verschiedener Windhunderassen statt. Im Mittelpunkt der gut besuchten Veranstaltung standen in diesem Jahr die Azawakhs die ihre Jahresausstellung abhielten. Als besondere Überraschung wehte ein Hauch von Orient über das Vereinsgelände.

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© Fotos: Rubisch

Die Azawakhs gehören zu den mittelgroßen, orientalischen Windhunden. Sie stammen aus der Sahelregion und finden sich auch heute noch in den Staaten Mali, Niger und Burkina Faso. Als kleine Hommage an die Herkunft der Tiere hatten sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Kamel, ein Falke und orientalisch gekleidete Damen führten den Einmarsch der Tiere an.
In drei Ringen präsentierten sich insgesamt 15 unterschiedliche Windhundrassen darunter Rassen wie Afghanischer Windhund, Deerhound, Irish Wolfhound, Barsoi und Italienisches Windspiel. Bewertet wurden sie von drei Wertungsrichtern. Mit den Meldezahlen konnte der Hassia–Club für Windhundrennen zufrieden sein. Über 200 Meldungen waren dabei zu verzeichnen. Die Veranstaltung ist weit über die Grenzen der Region bekannt, das sah man auch an den Nummernschildern der Fahrzeuge. Aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus dem benachbarten Ausland kamen Hundehalter um ihre Tiere der Öffentlichkeit zu präsentieren. Neben Auszeichnungen für den „Besten Rüden“ und die „Beste Hündin“ wurden weitere Preise verliehen. Darüber hinaus gab es noch zahlreiche Sonderpreise, die zum Großteil vom Veranstalter und Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden.
Während es bei der Zuchtschau um Schönheit, Anatomie und grazile Bewegungen ging, standen am Sonntag beim so genannten „Coursing“ Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Kondition im Mittelpunkt. Da zeigten die Tiere dann, was in ihnen steckt. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 Kilometern pro Stunden hetzten sie dem sogenannten „Hasen“ auf dem Parcours hinterher.
Auch sonst war die Veranstaltung liebevoll organisiert. Neben der gut besuchten Cafeteria am Morgen wurde gegen Mittag auch der Grill angefeuert. Da sich die Halter der Tiere von zahlreichen Zuchtschauen kennen, nutzten viele die Gelegenheit ein kleines Schwätzchen unter Gleichgesinnten abzuhalten.

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