Wildrinder gelten seit mehr als 90 Jahren in der Natur als ausgestorben

Wisente aus Deutschland werden in Rumänien ausgewildert

Berlin (AFP) - In Rumänien sollen fünf Wisente aus Deutschland ausgewildert werden. Die Tiere trafen bereits in Rumänien ein, wo sie sich zunächst in einem eingezäunten Areal an ihre neue Heimat gewöhnen sollen, wie Tierpark und Zoo in Berlin am Freitag mitteilten. Im Herbst sollen sie dann zusammen mit weiteren Wisenten aus anderen Ländern in den Südkarpaten ausgewildert werden.
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Wisente gelten in der Natur als ausgestorben © AFP

Das größte Landsäugetier Europas gilt seit mehr als 90 Jahren in der Natur als ausgestorben. Nur dank etwa 70 Tieren, die überwiegend in zoologischen Einrichtungen lebten, konnte die Tierart vor dem endgültigen Aussterben gerettet werden. Die fünf Tiere, die nun gemeinsam mit dem WWF Rumänien wieder angesiedelt werden, stammen aus dem Berliner Zoo und dem Tierpark Berlin sowie aus einem Reservat an der Mecklenburgischen Seenplatte.

2018 werden insgesamt 23 Wisente in zwei rumänischen Naturschutzgebieten ausgewildert. Beide Gebiete zusammen erstrecken sich über eine Fläche von rund 83.000 Hektar in den Karpaten. Bereits 2016 konnten die ersten Wisente wiederangesiedelt werden, heute leben dort rund 30 Tiere. Langfristig soll die Wisentpopulation in Rumänien wieder auf rund tausend Tiere anwachsen.

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