42. Beverunger Kulturball mit 600 Gästen

Zeitsprung in die „Goldenen Zwanziger“

Von Peter Vössing
Beverungen – Für die Amorado Showband war es ein kleines Jubiläum. Breits zum 10. Mal setzten die Profimusiker beim 42. Beverunger Kulturball die musikalischen Akzente und verzauberten die Ballgäste mit ihrer mal langsamen, mal gefühlvollen, mal temporeichen Tanzmusik.

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Amorado-Saxophonist Alejandro mit einem Solo auf dem Tisch.

© Foto: Vössing

Diese Gala- und Partyband, die zu Europas Spitzenformationen zählt, besteht aus sieben exzellenten Multi-Instrumentalisten und bis zu drei stimmgewaltigen Sängerinnen. Fantasievolle Arrangements der Amorados in zeitgemäßem Sound, wohlintonierte Bläser- und Chorsätze und notensichere Begleitung der beiden Sänger Canan Semel und Don Williams waren die Garanten für einen großartigen Ballabend in der äußerst geschmackvoll ausgeschmückten Stadthalle Beverungen. Imke Groppe-Wille, Jennifer Gauding-Koch, Isabell Riese, Nicole Krieger hatten sich zusammen mit Ulrich Straske um die wunderbare Dekoration der Stadthalle gekümmert, die in diesem Jahr ganz im Glanz der 20er Jahre erstrahlte.


Begrüßt wurden die Gäste, die sich wieder sehr schick gemacht hatten, vom Kassenwart der Kulturgemeinschaft, Markus Hollenstein, der den aus gesundheitlichen Gründen verhinderten Vorsitzenden Sebastian Ellinghaus vertrat. Hollenstein lobte das Engagement des Kulturball-Teams und bedankte sich bei allen Sponsoren, ohne die dieses Event nicht möglich wäre. Dafür gab es zustimmenden Applaus durch die 600 Kulturballgäste. Hollenstein begrüßte besonders die Ehrengäste des Abends, die Führung der Feuerwehren des Stadtgebietes. Er bedankte sich für die Einsätze bei den Veranstaltungen der Kulturgemeinschaft. „Sie sorgen mit ihrer Anwesenheit für das Gelingen unserer Veranstaltung“, machte Hollenstein deutlich und erwähnte, dass beim Kulturball die Löschgruppe Jakobsberg Dienst hab. Übrigens, am Abend des Balls gab es noch einen Einsatz der Feuerwehr Beverungen , die mit Einsatzkräften und Drehleiter beim Löschen eines Großbrandes in Natzungen unterstützte.

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Die Tänzerinnen und Tänzer aus dem thüringischen Heiligenstadt fühlten sich sichtlich wohl.

© Foto: Vössing


Mit einem klassischen Wienerwalzer begann das Tanzvergnügen. Schnell füllte sich die große Tanzfläche. Begeistert waren auch wieder die Gäste aus Heiligenstadt, die mit ca. 18 Personen angereist waren, um beim Ballerlebnis des Jahres dabei zu sein. „Einen vergleichbaren Ball gibt es in unserer Gegend und selbst in Göttingen nicht. Eine fantastische Band, eine große Tanzfläche und eine großartige Stimmung machen diesen Kulturball zu einem Erlebnis. Wir kommen in jedem Jahr gerne hierher“, waren sich die Tänzer aus Thüringen einig.

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Die vier Damen der Marching Band BrassAppeal.

© Foto: Vössing


Die vier Damen der Marching Band BrassAppeal in der Besetzung Altsaxophon, Tenorsaxophon, Tuba, Schlagzeug - allesamt studierte Musikerinnen –hatten bereits während des Empfangs ab 19 Uhr eine erste Kost- bzw. Hörprobe ihres Könnens geboten. Getreu ihrem Slogan „Witzig. Weiblich. Wunderbar.“ Gaben sie um 21 Uhr noch einmal Vollgas mit bekannten Melodien und Songs in einem neuen Arrangement. Das Musikerlebnis konnte mit drei bezeichnenden Schlagworten, nämlich „Spritzig“, „Gefühlvoll“ und „Mitreißend“ beschrieben werden.
Auch sonst hatten an diesem Abend Frauen das Showprogramm voll in ihrer Hand. Gegen später Stunde hatten zwei Sängerinnen und zwei Tänzerinnen, die Cocktail Divas noch ihren großen Auftritt. Es war eine rasante Show, die unter dem selbst gesetzten Motto: „Edel, sexy & interaktiv“ abgeliefert wurde. Mit Professionalität, Schönheit, Dynamik und Entertainment auf höchstem Niveau brachten sie den Saal zum Kochen. Die Tanzfläche hatte sich schnell wieder gefüllt und das Publikum ging begeistert mit.

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Getanzt wurde auseinander oder zusammen. Die Ballgäste genossen das Tanzvergnügen.

© Foto: Vössing


Ausgepowert wurde der Akku mit dem bewährten Angebot durch das Team der Stadthallengastronomie wieder aufgeladen. Es gab ein breites Sortiment an gepflegten Getränken. Im Ballrestaurant im Saal Bever wurden die Gäste lukullisch verwöhnt. An der Theke stand die beliebte Kulturball-Currywurst bereit und auf der Galerie war wieder eine Cocktailbar eingerichtet. Im Foyer ließ man sich „Sushi-Spezialitäten“ schmecken.
Bis zum frühen Morgen wurde auf der Tanzfläche mit viel Eifer getanzt. Nach dem sogenannten Closer war der 42. Kulturball dann Geschichte. Aber die Geschichte wird weitergehen, denn natürlich wird es im nächsten Jahr wieder ein vergleichbares Ballereignis geben. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen.

 

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