Lopez Obrador wirft dem Wahlsieger Enrique Peña Nieto von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) vor, sich positive Medienberichtertsattung erkauft und Millionen Wähler vor der Stimmabgabe mit Geschenkkarten beeinflusst zu haben. Zudem soll er gegen die Vorschriften bei der Wahlkampffinanzierung verstoßen haben. PRI-Chef Pedro Joaquín Coldwell wies die Vorwürfe zurück und bezeichnete Lopez Obrador stattdessen als "schlechten Verlierer".
Bei der Abstimmung am 1. Juli hatte nach einer teilweisen Neuauszählung der Stimmen Peña Nieto knapp sieben Prozent mehr Stimmen erhalten als Lopez Obrador. Dieser war bereits 2006 bei der Präsidentschaftswahl angetreten und hatte gegen den nun scheidenden Staatschef Felipe Calderón von der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) verloren. Auch damals erhob er Betrugsvorwürfe. Calderón durfte diesmal nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren.
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