Südkoreanischer Star war Opfer von Cyber-Mobbing

25-jährige K-Popsängerin Sulli tot aufgefunden

Seoul (AFP) - In Südkorea ist die bekannte K-Popsängerin Sulli tot aufgefunden worden. Der Manager der 25-Jährigen, die früher der Girl-Band f(x) angehörte, habe am Montag ihre Leiche in ihrem Haus in einem Vorort von Seoul gefunden, teilte die Polizei mit. Die Sängerin habe unter einer "ernsthaften Depression" gelitten, ihre Todesursache werde noch untersucht.
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Sulli starb mit 25 Jahren © AFP

Sulli, die mit bürgerlichem Namen Choi Jin-Ri hieß, hatte ihre Musikkarriere 2009 bei f(x) gestartet. Die Gruppe wurde schnell eine der erfolgreichsten K-Pop-Bands weltweit. Sulli war bekannt für ihre offenen Worte und ihren Einsatz für Frauenrechte. Als Konsequenz erntete sie im Internet immer wieder Hasskommentare. 2014 setzte sie ihre Musikkarriere wegen der Online-Attacken aus. Ein Jahr später verließ sie f(x), um sich auf Schauspielprojekte zu konzentrieren.

Sullis Tod löste in Südkorea große Betroffenheit aus. "Ich habe Dich immer für Deinen Mut verehrt und respektiert", schrieb ein Fan auf Sullis Instagram-Seite. "Alles, was ich sagen kann ist, ruhe in Frieden." Ein anderer Fan schrieb: "Im Himmel musst Du nicht Stärke zeigen oder so tun, als sei alles okay." Dort werde die Sängerin hoffentlich "nur an Dich selbst denken".

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