Melbourne (jk) - Mittlerweile sind mehr als 1,5 Milliarden erwachsene Menschen weltweit übergewichtig. Doch zusätzlich gibt es insgesamt noch 500 Millionen, die an Fettleibigkeit leiden und auch die Zahl der übergewichtigen Kinder, nämlich 170 Millionen, ist erschreckend.
In der neuen Ausgabe der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ fordern Wissenschaftler nun, der zunehmenden Zahl von Adipositasfällen radikal entgegenzuwirken. Die Vereinten Nationen sollen Rahmenkonventionen aufstellen, um Fettleibigkeit unter Kontrolle zu bringen.
Für die drastischen Forderungen sprechen auch neue Studien. Die Universität im australischen Melbourne fand nun heraus, dass mittlerweile 1,5 Milliarden Menschen übergewichtig sind. Gegen diese Zahlen müsste, ähnlich wie im Umgang mit Tabakkonsum, dringend etwas unternommen werden. Selbst Schwellen- und Entwicklungsländer sind von der Gesundheitsgefahr betroffen. Die USA gelten als das Land mit den meisten Fettleibigen. Laut einer Studie sind dort zwei von drei Erwachsenen übergewichtig.
In manchen Bundesstaaten hat Adipositas das Rauchen als größte, jedoch verhinderbare Gesundheitsgefahr abgelöst. Die Forscher der Harvard School of Public Health in Boston (USA) fordern unter anderem, dass die Regierung Zusatzsteuern auf ungesunde Lebensmittel erhebt und dass die Werbung für ungesunde Lebensmittel eingeschränkt wird.
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