Die abgetrennten Schweineköpfe waren am 28. April vor einer Moschee im Stadtteil Neukölln deponiert worden. Laut Staatsanwaltschaft konnte mit Hilfe von "am Tatort aufgefundenen Beweismittel" der Supermarkt ermittelt werden konnte, wo die Schweineköpfe gekauft worden waren. Von dort führte die Spur dann zu dem 25-Jährigen.
Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen im Stadtteil Lichtenrade wurde den Angaben zufolge unter anderem "rechtsgerichtetes Propagandamaterial" beschlagnahmt. Der Beschuldigte habe sich zunächst nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Er wird der "Beschimpfung von religiösen Bekenntnissen" und der "Beleidigung" beschuldigt. Das Schwein gilt im Islam als unreines Tier, weshalb auch der Verzehr von Schweinefleisch den Muslimen verboten ist.
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