Käufe in Supermarkt führen zu Tatverdächtigem

Berliner soll Schweineköpfe vor Moschee abgelegt haben

Berlin (AFP) - Im Fall zweier Schweineköpfe, die Ende April vor einer Berliner Moschee abgelegt worden waren, haben Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt einen Verdächtigen ermittelt. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wird ein 25-jähriger Mann beschuldigt, die Tat begangen zu haben.
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Schweineköpfe vor Moschee abgelegt © AFP

Die abgetrennten Schweineköpfe waren am 28. April vor einer Moschee im Stadtteil Neukölln deponiert worden. Laut Staatsanwaltschaft konnte mit Hilfe von "am Tatort aufgefundenen Beweismittel" der Supermarkt ermittelt werden konnte, wo die Schweineköpfe gekauft worden waren. Von dort führte die Spur dann zu dem 25-Jährigen.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen im Stadtteil Lichtenrade wurde den Angaben zufolge unter anderem "rechtsgerichtetes Propagandamaterial" beschlagnahmt. Der Beschuldigte habe sich zunächst nicht zu den Tatvorwürfen geäußert. Er wird der "Beschimpfung von religiösen Bekenntnissen" und der "Beleidigung" beschuldigt. Das Schwein gilt im Islam als unreines Tier, weshalb auch der Verzehr von Schweinefleisch den Muslimen verboten ist.

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