Auftritt mit erster E-Gitarre endete mit Buhrufen

Bob Dylan angeblich noch im Besitz von Fiasko-Gitarre

Los Angeles (AFP) - Bob Dylan hat Behauptungen einer Frau aus New Jersey zurückgewiesen, sie sei im Besitz einer E-Gitarre, die für das berühmte Fiasko des Sängers beim Newport Folk Festival im Juli 1965 verantwortlich war. Dylan besitze immer noch seine Fender Stratocaster, erklärte sein Anwalt Orin Snyder. Der Folk- und Rockstar hatte bei dem damaligen Auftritt erstmals eine E-Gitarre gespielt und sich damit derart heftige Buhrufe eingehandelt, dass er nach drei Liedern die Bühne verließ.
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Bob Dylan © AFP

Eine US-Fernsehdokumentation will einem Bericht der "Los Angeles Times" zufolge nun herausgefunden haben, dass Dylan beim Rückflug von dem Konzert die Gitarre im Flugzeug vergaß. Der Pilot soll sie an sich genommen und auf dem Dachboden deponiert haben, wo sie jahrzehntelang verstaubte. "Die Gitarre war schon immer auf unserem Dachboden, doch niemand hat sie beachtet", erzählte die Tochter des Piloten, die 43-jährige Dawn Peterson, nun der "Los Angeles Times". Die Dokumentation soll am kommenden Dienstag im öffentlichen Sender PBS gezeigt werden.

Anwalt Snyder versicherte, der heute 71-jährige Sänger habe die Gitarre niemals weggegeben. Allerdings seien ihm andere Stratocaster gestohlen worden. Zudem könne sich Dylan daran erinnern, gefahren und nicht geflogen zu sein.

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