Italienische Sicherheitsvertreter sagten der Nachrichtenagentur Ansa, das Vorgehen erinnere an die ersten Anschläge der linksextremistischen Roten Brigaden in den 70er Jahren. Andere Ermittler vermuteten laut den italienischen Medien, die Täter könnten aus der Anarchistenszene stammen, die in Genua besonders stark vertreten ist. Staatsanwalt Michele Di Lecce schloss zunächst nichts aus. Bislang habe sich noch niemand zu der Tat bekannt, sagte er.
Ansaldo Nucleare ist eine Tochter des italienischen Rüstungsgiganten Finmeccanica. Obwohl Italien selbst auf Atomkraft verzichtet, produziert das Unternehmen Kernreaktoren der dritten Generation. Vor kurzem sicherte sich Ansaldo Nucleare Aufträge in China, Rumänien und der Slowakei.
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