(np) - Für viele ist und bleibt Robert Pattinson der Edward Cullen aus der Vampir-Reihe "Twilight". Doch das er mehr kann, als nur einen Vampir zu spielen, beweist er in seinem neuesten Film. In "Cosmopolis" schlüpft der Teenie-Star einmal mehr in eine ganz andere Rolle.
Eric Packer (Robert Pattinson) ist ein reicher, gewissenloser und zynischer Spekulant der New Economy. Er träumt von hartem Sex und geilt sich an riskanten Termingeschäften auf. Unterwegs in einer Limousine zu einem Friseurtermin, führt ihn sein Weg durch die 47. Straße quer durch Manhattan. Das Herz von New York steht an diesem Frühlingstag im April 2000 kurz vor dem totalen Kollaps. Der amerikanische Präsident ist in der Stadt, gewalttätige Globalisierungsgegner demonstrieren und der Sufi-Rapper Brutha Fez wird unter großer Anteilnahme seiner Anhänger zu Grabe getragen. Mitten durch dieses Chaos schleicht Packer mit seinen Leibwächtern und Sicherheitsbeamten, seiner Frau, seiner Liebhaberin, und seinem Leibarzt im Schritttempo voran, ohne wirklich vorwärts zu kommen - und am Ende seiner 24-stündigen Odyssee durch Manhattan verliert er viel mehr.
Avantgarde-Filmemacher David Cronenberg schickt in seinem neuen Film "Cosmopolis" Hollywoods-Star Robert Pattinson auf eine bizarre Höllenfahrt durch ein archaisch- abgründiges New York. In einem postmodernen Chaos zwischen Sex, Gewalt und Wahnsinn spielen neben Robert Pattinson Juliette Binoche als verführerische Geliebte, Paul Giamatti als gefärlicher Killer, Samantha Morton als philosophierende Beraterin, Sarah Gadon als distanzierte Ehefrau und Mathieu Amalric als wahnsinniger Amokläfer.
Grotesk, witzig, böse und klug adaptiert David Cronenberg mit COSMOPOLIS den gleichnamigen Roman des amerikanischen Bestsellerautors Don DeLillo und schafft radikale Bilder einer neuen Zeit.
Kinostart: 05. Juli 2012
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