Die Gurken waren nach Angaben von EHEC-Patienten bei Einzelhändlern und in Gaststätten sichergestellt worden. Sie wurden inzwischen vorsorglich vernichtet. In Mecklenburg-Vorpommern sind zur Zeit rund 50 Menschen mit dem EHEC-Erreger infiziert. Bundesweit starben bislang mindestens zehn Menschen nach einer Infektion mit dem aggressiven EHEC-Bakterium.
Die allgemeinen Warnhinweise für Gemüse hätten weiterhin Bestand, sagte Aigner der "Bild am Sonntag". Kritik von Bauernverbänden und Lebensmittelhändlern wies sie zurück: Der Schutz der Verbraucher habe immer Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen, betonte sie.
Fälle einer EHEC-Infektion oder Verdachtsfälle gibt es auch in Schweden, Dänemark, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Schweiz und Frankreich.
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