Entführung sollte wohl Aussage gegen Ehemann verhindern - Prozessauftakt in Berlin

Berlin (AFP) - Vor dem Berliner Landgericht müssen sich ab Dienstag (09.00 Uhr) fünf Angeklagte verantworten, die eine Frau nach Georgien entführt und ihre Tötung geplant haben sollen. Die Schwester eines der Angeklagten und Tochter einer weiteren Verdächtigen soll im August vergangenen Jahres gegen ihren Willen in eine abgelegene Region Georgiens gebracht worden sein, um sie an einer Aussage gegen ihren Ehemann vor Gericht zu hindern.
Justitia Bild anzeigen
Justitia © AFP

Dort soll die Frau bis Oktober 2019 gefangen gehalten worden sein. Eigentlich wollten die Angeklagten die Frau offenbar in ihre ursprüngliche Heimat nach Tschetschenien bringen. Das scheiterte laut Anklage jedoch an fehlenden Dokumenten. Später sollen sie daher auch die Tötung der Frau und eine erzwungene Neuverheiratung erwogen haben. Für den Prozess sind mehr als 20 Verhandlungstermine bis Dezember geplant.

Möchten Sie diesen Artikel

Versenden Drucken
Anzeige

Diesen Artikel versenden

Absender-E-Mail:*
Empfänger-E-Mail:*
Nachricht:*

* Pflichtfelder