79-Jähriger lässt Täter nur eineinhalb Stunden nach Polizeiberatung abblitzen

"Falsche Polizisten" geraten bei Betrugsversuch in NRW an den Falschen

Mettmann (AFP) - Nur eineinhalb Stunden nach einer persönlichen Polizeiberatung über Trickbetrug durch "falsche Polizisten" hat ein Senior in Nordrhein-Westfalen einen kriminellen Anrufer abblitzen lassen, der sich genau dieser Betrugsmasche bedienen wollte. Der zuvor von zwei Beamten über das Vorgehen solcher Krimineller aufgeklärte 79-Jährige durchschaute den Betrugsversuch sofort, legte auf und wählte die 110, wie die Polizei am Freitag in Mettmann mitteilte.
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Abgelegter Telefonhörer © AFP

Die Polizei hatte den Rentner in dessen Wohnung in Monheim im Zuge einer Aktionswoche gegen "falsche Polizeibeamte" beraten. Bei dieser Betrugsmasche geben sich Kriminelle am Telefon als Polizeibeamte aus. Sie erklären den Angerufenen beispielsweise, dass bei festgenommenen Einbrechern ein Zettel mit deren Personalien gefunden worden sei.

Dann werden die oft älteren Kontaktierten aufgefordert, ihre Wertgegenstände den vermeintlichen Beamten vorsichtshalber zur sicheren Aufbewahrung zu überlassen. In dem Monheimer Fall ermittelt nun die Kriminalpolizei.

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