Ein Teil der Beschuldigten soll vor gut einer Woche auf der Heimfahrt von einem Sportwettbewerb im Bus einen jungen Kollegen gemeinsam vergewaltigt zu haben. Das Opfer soll mit einer Flasche sexuell missbraucht worden sein. Gegen andere Verdächtige wird ermittelt, weil sie einen zweiten Feuerwehrmann während der gleichen Fahrt geschlagen haben sollen.
Nach ersten Erkenntnissen wurden die Opfer einer Art Initiationsritual unterzogen, das dann ausartete. Diese in Frankreich "bizutage" genannten und zumeist demütigenden Rituale sind zwar seit einigen Jahren verboten, werden aber etwa bei der Armee, der Feuerwehr oder auch an einigen der Eliteschulen immer noch mehr oder weniger geduldet. Der Chef der Pariser Feuerwehr, Gilles Glin, wollte sich am Montag hinter verschlossenen Türen zu dem Vorfall äußern. Die Pariser Feuerwehr, zu der die mutmaßlichen Täter gehörten, hat im Großraum der französischen Hauptstadt 8500 Mitglieder.
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