Drei Babys und zwei Erwachsene verletzt - Mitarbeiterin festgenommen

Fünf Verletzte bei Messerangriff in mutmaßlich illegalem New Yorker Geburtshaus

New York (AFP) - Bei einer Messerattacke in einem mutmaßlich illegalen Geburtshaus in New York sind drei Babys und zwei Erwachsene verletzt worden. US-Medien berichteten am Freitagabend, die Einrichtung nehme asiatische Frauen auf, die ihr Kind in den USA zur Welt bringen wollten, um ihm die US-Staatsbürgerschaft zu ermöglichen. Die Hintergründe der Tat im Stadtteil Queens waren zunächst unklar.
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Drei Babys und zwei Erwachsene wurden verletzt © AFP

Nach Angaben der Polizei wurde im Keller der Einrichtung als mutmaßliche Täterin eine 52-jährige Angestellte festgenommen, die versucht habe, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, seien aber nicht in Lebensgefahr.

Die verletzten Babys, zwei Mädchen und ein Junge, seien zwischen 13 Tagen und vier Wochen alt. Bei den zwei erwachsenen Verletzten handele es sich um einen Vater und eine weitere Mitarbeiterin. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stach die mutmaßliche Täterin auf jedes Opfer mehrfach ein.

Zum Zeitpunkt der Tat kurz vor 04.00 Uhr Ortszeit hielten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft neun Babys und einige Eltern in dem Haus auf. Zunächst war die Einrichtung für einen Kinderhort gehalten worden. Am Abend berichteten jedoch der Sender ABC und die Zeitung "Wall Street Journal", dass es sich um ein Geburtshaus handele.

Polizei und Staatsanwaltschaft von Queens wollten die Angaben zunächst nicht bestätigen. Der Lokalpolitiker Ron Kim deutete im Kurzbotschaftendienst Twitter an, dass es sich um eine illegale Einrichtung handele. "Wir werden eng mit dem Gouverneur Andrew Cuomo, dem Bürgermeister von New York und der Polizei zusammenarbeiten, um gegen diese illegalen Zentren für Kinder vorzugehen", erklärte der aus Südkorea stammende Demokrat.

Nach US-Recht erhält ein in den Vereinigten Staaten geborenes Baby automatisch die US-Nationalität. Wenn es größer wird, kann es dabei helfen, seiner Familie eine Aufenthaltserlaubnis und letztlich sogar die US-Staatsbürgerschaft zu beschaffen.

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